Donnerstag, 21. September 2017


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KST-Radprojekt bekommt Konturen

Kraichgau-Stromberg im Weinherbst

Bretten/Kraichgau-Stromberg, (lifePR) - Die Routennetzplanung zum regionalen Rad-Förderprojekt macht Fortschritte. Diese Meldung kommt vom Verband Kraichgau Stromberg Tourismus (KST). Geschäftsführerin Katjana betont: "Es geht keinesfalls ohne Know-how vor Ort!" Und hier freut sie sich weiterhin auf engagierte und aktive Mitarbeit.

Die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Allein in den letzten Wochen hat es neun regionale Treffs gegeben mit jeweils mehreren Kommunen, Landkreis-Vertretern und dem Projektbüro Outdoor Concepts. Praktische Anregungen kamen von den Teil-nehmern - vom passioniert Rad fahrenden Hauptamtsleiter, orts-kundigen Bauhof-Mitarbeiter, hauptamtlichen Touristikern oder vom begeisterten Bürgermeister. Insgesamt 30 Touren sind so auf der Basis bestehender Routen, dem vorhandenen Kartenmaterial und möglichen Themen erarbeitet worden. Beispiele sind die Riesling-Tour und die Besen-Tour, die Brunnentour in der namensgleichen Region und die imageträchtige Tour zu Burgen und Schlössern. Themenrouten zu Fachwerk und Waldensern, Seen, Wein und Obst, Sport und Technik sowie entlang von Flussläufen sind schon mal fixiert.

Auf der KST-Mitgliederversammlung in Bönnigheim wurde das Aktionsprogramm "Zukunftsfähiger Tourismus in Baden-Württem-berg" beschlossen und zum Sonderprogramm "Sanfter Tourismus" ein Förderantrag beim Wirtschaftsministerium gestellt, der inzwischen zugesagt ist. Bei der Antragstellung ist der Landkreis Karlsruhe federführend (Landrat Dr. Schnaudigel). Das Gesamt-volumen beläuft sich auf ca. 370.000 Euro, das Land gibt 50% Förderung. KST übernimmt die Planungskosten von rund 57.000 Euro. Die Kosten für Schilder und Aufbau tragen die Mitglieder, die aber teilweise großzügig durch ihre Landkreise unterstützt werden.

Das ist die Zeit- und Zielplanung: Die Agentur erarbeitet bis März 2010 den Beschilderungsplan mit Ort, Art, Foto, Tabelle... Bis April werden die Schilder bestellt und ab Mai durch örtliche Bauhöfe aufgestellt. Schließlich soll bis Ende Juni das Vorhaben abgeschlossen sein - und die neue Radtouren-Karte vorliegen.

Die Ziele des Projekts: Die touristische Radroutenbeschilderung soll konkurrenzfähig ausgebaut, dabei die bestehenden Radwege optimal vernetzt werden. Kommunen aus fünf Landkreisen machen mit, "politische Grenzen" spielen dabei aber keine Rolle! Man orientiert sich an rein geografischen Gebieten: Kraichgau, Strom-berg, Heuchelberg und Enztal. KST-Geschäftsführerin Wicker macht noch einmal das Profil dieser kaufkräftigen Zielgruppe deut-lich: "Das Land der 1000 Hügel kann ein Radlerparadies werden!"

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