Kaufprämie für Elektroautos ungenügend

KS: So wird Umstellung auf E-Mobile nicht funktionieren

(lifePR) ( München, )
Gehört der Elektromobilität wirklich die Zukunft? Die Politiker scheinen jedenfalls darauf zu setzen. Dennoch hat der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) Zweifel, zumindest was die Zeit bis 2020 angeht, wenn - nach den Plänen der Bundesregierung - eine Million Elektrofahrzeuge auf der Straße sein sollen. Alle bisher angebotenen E-Mobile stecken noch in den Kinderschuhen. Wer sich heute zum Kauf entscheidet, muss damit rechnen, dass sein Fahrzeug schon in wenigen Jahren nichts mehr wert oder gebraucht nicht mehr verkaufbar sein wird. Bis dahin werden neue und effizientere Techniken mit leistungsfähigeren Batterien zur Verfügung stehen, die größere Reichweiten als 150 Kilometer erlauben.

Außerdem sind Elektrofahrzeuge noch viel zu teuer. Die Tageszeitung "Die Welt" (27. April 2011) geht davon aus, dass "die ersten verfügbaren E-Autos 10.000 bis 15.000 Euro mehr kosten als ein vergleichbares Benzin-Modell. Und selbst 2020 werden die Stromer im Durchschnitt noch 8.000 bis 10.000 Euro teurer sein." Für den KS bedeutet dies, dass weder Kaufprämien noch steuerliche Anreize ausreichen, um die Autofahrer zum Umstieg zu animieren. Eine Fülle weiterer Maßnahmen ist sicher nötig.

Falsch sei auch die Annahme, mit Elektroautos könne man Energie sparen. Strom ist eine Sekundärenergie, die unter Einsatz primärer Energieträger wie Mineralöl, Kohle, Kernkraft etc. erst hergestellt werden muss. Alternativen wie Wind- oder Sonnenenergie haben derzeit noch einen geringen Anteil an der Stromerzeugung.

Seit den großen Ölkrisen in der 1970er Jahren befasst sich der KS mit dem Thema Energie-Sparen. Jahr für Jahr verleiht der Club den KS-Energie- und Umweltpreis für besonders energiesparende und umweltfreundliche Technologien.
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