Dienstag, 21. Februar 2017


Gefährlicher Toter Winkel

KS: Der Klügere gibt nach, wenn der Lkw nach rechts abbiegt

(lifePR) (München, ) Unfälle zwischen einem nach rechts abbiegenden Lastwagen und Kindern oder Radfahrern sind oft besonders tragisch. Allerdings kann man nach Ansicht des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) dem Lkw-Fahrer nur selten grob verkehrswidriges Verhalten vorwerfen. Fußgänger oder Radfahrer fühlen sich rechts neben dem Laster sicher. Sie wissen aber in den meisten Fällen nicht, dass der Brummi-Fahrer sie aufgrund des "Toten Winkels" vom Fahrersitz aus gar nicht sehen kann.

Um derartig gefährliche Situationen zu vermeiden, empfiehlt der KS den schwächeren Verkehrsteilnehmern, sehr vorsichtig zu sein. Wenn irgend möglich sollten sie Sichtkontakt zum Lkw-Fahrer suchen, sich gegebenenfalls durch optische oder akustische Zeichen bemerkbar machen und notfalls auf das Vorrecht verzichten, die Straße vor dem schweren Fahrzeug zu überqueren.

Als weiteren Schritt zur Unfallverhütung hat die EU 2007 eine neue Richtlinie verabschiedet, die für alle älteren Nutzfahrzeuge über 3.5 Tonnen Spiegelsysteme vorschreibt, bei denen der tote Winkel einsehbar wird. Schon heute bietet die Industrie Gläser oder Spiegelköpfe mit einem Wölbungsradius von >300 mm an, die sich in der Regel ganz einfach austauschen lassen. In diesem Zusammenhang appellierte der KS an die Halter von Lkw, nicht bis zum Stichtag 31. März 2009 mit der Umrüstung zu warten. Jeder verhinderte Unfall vermeidet Leid auf beiden Seiten.

KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in zehn Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.

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