Ein Stäbchen gegen Keime im Kühlschrank

Hannoveraner Erfindung weltweit erfolgreich mit Biotech-Produkt

(lifePR) ( Hannover, )
Als das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Mitte August in Berlin einen "Tag der offenen Tür" veranstaltete, öffnete sich zum Staunen so mancher Familie auch ein Kühlschrank: Unter dem Slogan "Den Keimen auf der Spur" konnten die Besucher mit Hilfe einer "Black Box", in der die Keime mit Schwarzlicht sichtbar gemacht wurden, erfahren, wie sich diese vermehren, sich auf und im Lebensmittel sowie im Kühlschrank selbst massiv ausbreiten. Der Hannoveraner Diplom-Ingenieur Helrik Bobke staunt schon lange nicht mehr, er weiß: "Es gibt Belastungen von bis zu 11,4 Millionen Keimen auf einem einzigen Quadratzentimeter Kühlschrankinnenraumfläche
- das entspricht der 100.000-fachen Menge, der in der Regel auf Toiletten zu findenden Bakterien", so Bobke. Diese Tatsache und die Gefährdung durch regelmäßig grassierende, gesundheitsgefährdende Bakterien (z.B. EHEC) ließen den Ingenieur zum Erfinder und "Saubermann" werden.

Mittels eines unscheinbaren Stäbchens bzw. kleinen Beutels - knick'n clean heißt das von Bobke erfundene Produk - werden nach der Aktivierung durch einfaches Knicken innerhalb von drei bis vier Tagen sämtliche Bakterien und Keime um 99.9 Prozent reduziert. "Das ist durch wissenschaftliche Untersuchungen unter anderem vom Lebensmittelinstitut der Universität Hannover belegt", betont Bobke. Verantwortlich für die extreme Verminderung von Bakterien sei für Menschen unbedenklicher Wirkstoff, der auch in der Trinkwasseraufbe - reitung zum Einsatz komme.

Zwar sei das regelmäßige auswischen des Kühlschrankes generell ratsam, doch vermindere es die Zahl der Keime nur im geringen Maße. "Man schafft doch mit einfachem Öffnen, neuen Lebensmitteln und Berühren der Nahrung einen ständigen Nachschub an neuen Bakterien, welche sich rasend vermehren", erläutert Bobke. Kühlschrankhersteller würden bislang nur Scheinlösungen für diese Problematik anbieten - etwa in Form von Niedrigkühlfächern, Silberbeschichtung. "Das ist nachgewiesener Maßen nur Augenwischerei, weisen sie doch eine äußerst geringe und partiell begrenzte Einschränkung (Fächer, Innenwände) des Verderbungsprozesses auf", betont der Erfinder.

Hygiene-Experten und Krankenver - sicherer weisen schon seit Jahren auf die Gefahren von verunreinigten Kühlschränken hin. Es sei kein Wunder, dass sich jede dritte Lebensmittelvergiftung im eigenen Haushalt ereigne, warnte das Infocenter der R+V Versicherung schon im Jahr 2006. Hauptgrund für die unappetitliche Keimvermehrung seien Temperaturschwankungen. So können aus einigen Salmonellen innerhalb weniger Stunden Millionen werden - schon der Verzehr einiger tausend Erreger könne krank machen. Und: Im Gegensatz zu Schimmel kann man Keime weder sehen noch riechen.

Bobke, dessen Erfindung auch vor dem Hintergrund der Dauerthemen wie Lebensmittelverschwendung und CO2-Einsparung interessant ist, hat den erfolgreichen Einsatz von knick'n'clean ausgeweitet: Von der Blumenvase, in welcher das Flora-Stäbchen die Frische des Blumenstraußes massiv verlängert, über Kühlräume bis hin zum Trinkwasserfilter und einem tankdesinfizierenden Produkt reicht die Palette des jungen Unternehmens. "Durch die dauerhafte Hygiene bleiben Lebensmittel länger frisch, zum Beispiel halten sich frische Erdbeeren etwa acht bis zehn Tage", erklärt Bobke. So sind die Stäbchen schon in zahl - reichen Branchen und Ländern, unter anderem in der Schweiz, Österreich, Belgien, Niederlande, Japan und Südkorea vertreten. Ob im Haushaltskühlschrank, als stromeinsparendes und lebensmittelschonendes Werbegeschenk, in Büro, Camping und Gastronomie - die Einsatzmöglich keiten scheinen rund um den Globus gegeben. Zu Recht, wie dem Ingenieur schon seit der Unternehmensgründung bereits fünf Fachjurys attestierten und "knick'n'clean" mit renommierten Innovations- und Biotechnologieauszeichnungen bedachten.
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