Ärzte mit roten Nasen und glückliche Patienten

(lifePR) ( München, )
Vor Freude leuchtende Augen, ein Lächeln auf den Lippen des Patienten und zwei "Ärzte" mit blauen Kitteln und roten Nasen, die ihm einen kleinen Luftballon- Hund überreichen. "Wir suchen Kandidaten für Germany's Next Topmodel", sagen die beiden grinsend, "Wie sieht es denn beim Laufen mit ihrem Hüftschwung aus?" "Der ist wunderbar", antwortet der im Bett liegende Patient und alle drei brechen in schallendes Gelächter aus. Das ist nicht etwa eine neue Untersuchungsmethode, die gerade am Klinikum rechts der Isar erprobt wird - nein, das sind "Dr. Gretel" und "Dr. Piccolo", zwei Klinikclowns. Beide sind alle zwei Wochen zu Gast auf den Stationen 3/0 und 3/4 der III.

Medizinischen Klinik, um ein bisschen Farbe in den Alltag der Patienten zu bringen.

Der Besuch von Klinikclowns gehört in vielen Kinderkliniken oder Krankenhäusern mit einer pädiatrischen Abteilung zum festen Angebot für die kleinen Patienten. Aber Lachen tut jedem gut. Gerade für Krebspatienten ist der oft wochen- oder monatelange stationäre Aufenthalt häufig durch Unsicherheit und Angst belastet.

Deshalb haben die Klinikclowns jetzt ihr Aufgabengebiet erweitert und besuchen regelmäßig erwachsene Patienten im Klinikum.

Alle 14 Tage ermöglichen "Dr. Piccolo" und Clownkollegin "Dr. Gretel" mit ihrem Besuch wertvolle Momente der Ablenkung und Aufheiterung. Immer wieder gelingt es ihnen, ein Lachen hervorzuzaubern und so - zumindest eine Zeitlang - Schmerzen zu lindern und Zuversicht zu fördern.

Ob mit einem schrägen Liedchen, einem Zaubertrick, einem Luftballontier oder einfach mit Improvisationskomik - ganz individuell stimmt das Clownsduo sein Programm auf die Patienten und ihre Verfassung ab. Sie erklären: "Wie lange wir bei einem Patienten bleiben, ist ganz unterschiedlich.

Es kommt immer darauf an, wieviel die Patienten wollen und auch brauchen." Dass die Klinikclowns auch Erwachsene besuchen, erscheint zunächst ungewöhnlich; doch sieht man die beiden in Aktion, ist man sofort von der positiven Wirkung ihres Kommens überzeugt. Die beiden sind Clowns aus Leidenschaft: "Es ist uns eine Herzensangelegenheit, ein bisschen Freunde und Lachen zu schenken", sagen sie.

Veronika Böck, die stellvertretende Stationsleitung der Station 3/0, beschreibt die Rückmeldung der Patienten als "immer wieder sehr positiv". Die Idee zu dieser Aktion kam ihr auf einem Kongress, bei dem sich auch Klinikclowns vorstellten: "Es war bezaubernd und ergreifend zugleich.

Mir war gleich klar: Das wollen wir auch für unsere Patienten."

In Zusammenarbeit mit KlinikClowns e.V. aus Freising organisierte Frau Böck daher mit viel Engagement die Besuche der Clowns. "Wir möchten den Patienten damit einfach einen Moment geben, um sich kurz aus dem Alltag auszuklinken."

Veronika Böck ist froh, dass sie viele Unterstützer hatte:

Neben der Pflegedirektorin Anette Thoke-Colberg, der Pflegedienstleitung Ulrike Anzer und der Stationsleitung Micaela Schneider nennt sie insbesondere auch den Direktor der III. Medizinischen Klinik, Prof. Christian Peschel, der gemeinsam mit der Deutschen Leukämie- und Lymphom- Hilfe e.V. den Start des Angebots finanziell ermöglichte.

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