Internationaler Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten am 12. Februar

(lifePR) ( Aachen, )
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Statement von Pfarrer Dirk Bingener, Präsident des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘: 

„Mädchen und Jungen in bewaffneten Konflikten als Soldaten einzusetzen, ist ein schweres Verbrechen an diesen Kindern und darf niemals toleriert werden. Kinder, die von Guerillas, Paramilitärs und Armeen rekrutiert werden, lernen mit Waffen zu schießen, Minen zu legen, werden zum Kämpfen gezwungen und häufig sexuell ausgebeutet. Diese Erlebnisse hinterlassen tiefe Narben in den Seelen der Kinder, sie sind oftmals traumatisiert und finden nur schwer zurück in einen angstfreien Alltag. Dieser Missbrauch von Kindern muss gestoppt werden. Kinder haben in Kriegen und bewaffneten Konflikten nichts verloren! 

Das perfide ist, dass Kinder viel einfacher zu manipulieren sind als Erwachsene und dass genau das auf brutalste Weise ausgenutzt wird. Häufig werden die Kinder auch unter Androhung von Gewalt zu Soldaten gemacht. Oder sie haben aus anderen Gründen keine Wahl: Wenn Nahrungsmittel fehlen, die Familie kein Dach über dem Kopf hat oder Eltern ihre Kinder nicht mehr beschützen können, dann sehen die Kinder oft keinen anderen Ausweg und werden zu Soldaten.

Viele der schwer traumatisierten Kindersoldaten brauchen dringend Unterstützung, da sie alleine oftmals keine Chance auf eine Rückkehr in die Gesellschaft haben. Ihnen fehlt eine Ausbildung, sie können ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten und brauchen psychologische Hilfe. Das Kindermissionswerk hilft diesen Kindern mit spezifischen Kindesschutz- und Reintegrationsprogrammen. In Projekten des Kindermissionswerks werden die Jungen und Mädchen in einem geschützten Umfeld psychologisch und medizinisch betreut und erhalten die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu machen. So wird den Kindern geholfen, ihr Trauma zu verarbeiten und einen Weg zurück in die Gesellschaft zu finden.“
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