Gefährliche Keime im Magen

(lifePR) ( Bremen, )
Etwa 30 Millionen Menschen in Deutschland beheimaten den gefährlichen Magenkeim Helicobacter pylori (Hp). Dieser kann harmlose Beschwerden, aber auch lebensgefährliche Erkrankungen verursachen.  

Auf dem diesjährigen Kongress für Viszeral Medizin in Dresden wurde von Medizinern betont, dass der Keim Hp auch für manche Magenkrebsarten verantwortlich ist. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) empfiehlt in einer Leitlinie, den Magenkeim zu entfernen. Ob der Magen eines Mitbürgers mit dem gefährlichen Magenkeim besiedelt ist, kann ein Gastroenterologe durch eine Magenspiegelung feststellen. Der Arzt entnimmt eine winzige Gewebsprobe, die auf den Keim hin untersucht wird.
Ist der Keim vorhanden, kann dieser mit einer speziellen Antibiotika-Therapie beseitigt werden (Eradikationstherapie) Eine Erfolgskontrolle sollte unbedingt erfolgen und kann z.B.  mit einem Diabact® Atemtest durchgeführt werden. Dabei atmet der Patient zwei Proben in die Basisröhrchen aus. Danach nimmt er eine Diabact® Tablette ein. Nach 10 Minuten werden erneut zwei Atemproben in die Proberöhrchen abgegeben. Alle Röhrchen werden von der Arztpraxis zur Analyse in ein Labor geschickt. Die Eradikationskontrolle erfolgt frühestens vier Wochen nach dem Ende der Therapie, so der Magen-Darm-Experte, der Gastroenterologe Prof. Dr. med. Stephan Miehlke aus Hamburg.

Der Test ist in wenigen Minuten erledigt und kann von jedem niedergelassenen Mediziner durchgeführt werden.

Interessierte Patienten können einen Ratgeber über Helicobacter pylori bei der Gastro-Liga in Gießen anfordern.
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