Mit gesunder Ernährung Nierenerkrankungen vorbeugen

(lifePR) ( Neu-Isenburg/Wismar, )
Anlässlich der bundesweiten Nierenwochen im März, die in diesem Jahr unter dem Motto „Gesunde Ernährung – gesunde Nieren“ stehen, lädt das KfH‐Nierenzentrum Wismar am Donnerstag, 30. März 2017, um 14.00 Uhr zu einer Infoveranstaltung in die Störtebeker Straße 4, ein.

Etwa 100.000 Menschen leiden in Deutschland an einem chronischen Nierenversagen, d. h. sie sind auf eine Nierenersatztherapie (Dialyse oder Nierentransplantation) angewiesen, weil ihre Nieren nicht mehr ausreichend arbeiten. In ihrem Vortrag informiert die leitende Ärztin des KfH-Nierenzentrums Wismar Dr. med. Christine Lohöfener darüber, warum Übergewicht den Nieren schadet und wie man mithilfe der Ernährung seine Nieren schützen kann. Neben dem Vortrag besteht ausreichend Gelegenheit zu Gespräch und Diskussion. Interessierte sind herzlich eingeladen.

„Zu den häufigsten Ursachen für chronische Nierenerkrankungen gehören Bluthochdruck und Diabetes“, weiß die Fachärztin für Nierenerkrankungen. Übergewicht wiederum sei nicht selten der Grund für Bluthochdruck und Diabetes, weil es unter anderem das Herz und den Stoffwechsel belaste. Es könne aber auch direkt die Nieren schädigen. „Eine gesunde Ernährung spielt also eine wichtige Rolle für gesunde Nieren“, so Lohöfener. „Aber auch Patienten, deren Nieren bereits geschädigt sind, können mit der richtigen Ernährung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und dadurch mehr Lebensqualität gewinnen.“

Hintergründe und praktische Tipps zur Ernährung für nierenkranke Patienten finden sich in der Ausgabe 3-2016 des Patientenmagazin KfH-aspekte sowie in der KfH-Broschüre „Salz – Bewusst ernähren“. Beide Medien stehen zum Download auf www.kfh.de/infomaterial (unter „Patientenmagazin“ bzw. unter „Patientenratgeber“) zur Verfügung. In jeder KfH-aspekte-Ausgabe gibt es immer auch Rezepte zum Nachkochen inkl. Warenkunde.

Hintergrundinformation:

Im KfH‐Nierenzentrum Wismar (www.kfh.de/wismar) werden chronisch nierenkranke Patienten mit der Dialyse behandelt. Zum Aufgabenspektrum gehören darüber hinaus das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren, die Diagnostik und Therapie chronischer Nierenerkrankungen sowie die Versorgung der Patienten vor und nach einer Nierentransplantation im Rahmen der nephrologischen Sprechstunde. 
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