Mittwoch, 24. Mai 2017


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Der Wolf - gehasst geliebt, ein Tier der Superlative

Neues Seminarangebot zum Wolf startet am 18. Juli 2015 im Wildpark Schorfheide (Prenzlauer Straße 16 in 16244 Schorfheide OT Groß Schönebeck)

(lifePR) (Groß Schönebeck, ) Wölfe gibt es wieder in Deutschland. Seit 15 Jahren sind sie wieder von allein zurück. Was vor einigen Jahren noch als große Sensation gefeiert wurde, hat sich oft bereits zur Normalität entwickelt. Bevölkerung und Nutztierhalter haben sich teilweise auf die neuen Nachbarn eingestellt. Der Weg war alles andere als konfliktfrei. Denn das Vorkommen von Wölfen in unserer Kulturlandschaft ist für die Menschen nach wie vor eine neue Herausforderung. In über 150 Jahren haben die Menschen das Zusammenleben mit freilebenden Wölfen verlernt. Viele Mythen und Vorurteile entstanden und verfestigten sich. Die Frage, ob Wölfe dauerhaft nach Deutschland zurückkehren können, ist weder von der Biologie des Wolfes noch von seiner Ökologie abhängig, sondern hängen ganz wesentlich von der Akzeptanz der Beteiligten ab.

Neben der Freude über die Rückkehr des Wolfes bestehen Vorbehalte, Verunsicherung und vor allem sind viele berechtigte Fragen geblieben. Sind Wölfe für den Menschen gefährlich, wovon leben sie und wie ernähren sie sich? Wie kann ein konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Wolf aussehen? Diese Fragen verlangen nach ehrlichen Antworten. Dies soll in den angebotenen Seminaren geschehen. Sachlich wird die Biologie und Ökologie des Wolfes betrachtet. Zusätzlich wird ein Blick auf das Monitoring, Schutzmaßnahmen für Nutztiere und die Konflikte sowie deren Lösungsansätze geworfen. Nach der Theorie kann dann diese in der Praxis auf einer geführten Exkursion durch Wildpark erprobt werden. Das erste Seminar startet am 18. Juli, es kostet pro Person 20 € und enthält den Eintritt, das Seminar und die Führung. Anmeldungen bitte bis 12. Juli unter info@katharina-weinberg.com Näheres zu den weiteren Seminaren unter www.katharina-weinberg.com

Katharina Weinberg

Katharina Weinberg Jahrgang 1976. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldtuniversität in Berlin, Referendariat am Kammergericht Berlin, studierte sie Landschaftsnutzung und Naturschutz an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH). Sie ist Wolfsbeauftragte in Brandenburg und seit 2006 Leiterin der NABU Fachgruppe "Zukunft Wolf" beim NABU Barnim. 2009 begann sie ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH). Zwischen 2010 und 2014 war sie Geschäftsführerin beim NABU Brandenburg und setzte auch dort erfolgreich ihre jahrelange Arbeit mit Wölfen und für Wölfe fort, denen, neben der übrigen Natur, ihre Leidenschaft gilt.

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