Freitag, 20. Juli 2018


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Wichtige Etappen der Kombilösung sind geschafft

Erste Baugrube in der Kriegsstraße besteht Dichtigkeitsprüfung

Karlsruhe, (lifePR) - Die Kombilösung hat in den letzten Arbeitstagen vor der Weihnachtspause noch einige wichtige Etappen absolviert: Beim Teilprojekt Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße mit Südabzweig in die Ettlinger Straße hat der Endspurt für den Rohbau bereits begonnen, zudem wurden an den Oberflächen einige Hürden – im wahrsten Sinn des Wortes - abgebaut.. Beim Teilprojekt Umbau der Kriegsstraße mit einer oberirdischen Gleistrasse und einem Autotunnel darunter befinden sich die in diesem April begonnenen und bis Ende 2021 terminierten Arbeiten nach wie vor im Zeitplan. Die Baustellen wurden nunmehr für die Weihnachtsfeiertage und bis zur Wiederaufnahme der Bautätigkeit in den ersten Januar-Tagen gesichert.

In den unterirdischen Haltestellen und auch in den dazwischen liegenden Tunnelabschnitten wird weiterhin an endgültigen Stationswänden, an Treppenaufgängen oder auch Verteilerebenen gearbeitet. Ausnahme bildet hier einerseits der Nordkopf der Haltestelle Ettlinger Tor, in dem die Abbrucharbeiten für die massiven Einbauten des abgeschlossenen Druckluftvortriebs unter der Karl-Friedrich-Straße noch laufen – allerdings schon sehr weit fortgeschritten sind. Erst nach deren Abschluss können die Stationswände, Treppenabgänge und die noch fehlende Zwischenebene hergestellt werden. Die beiden Ausnahmen andererseits sind die Haltestellen Kongresszentrum und Durlacher Tor, in denen die Rohbauarbeiten bereits abgeschlossen sind und in denen schon einzelne Maßnahmen des Innenausbaus umgesetzt wurden.

Zu den Rohbauarbeiten gehört auch der Bau der Randwege in den Tunnelabschnitten zwischen den einzelnen Haltestellen. Nach wie vor und auch noch in den ersten Wochen des nächsten Jahres werden diese Wege mit den integrierten Kabelleerrohren für die Leitungen für die Sicherheits- und Lichttechnik zwischen betoniert.

Der unterirdische Baufortschritt macht sich sichtbar an der Oberfläche bemerkbar: Mit der Rückverlegung der in der Kaiserstraße auf Höhe des Marktplatzes verschwenkten Gleise ist die letzte große oberirdische innerstädtische Maßnahme im Rahmen der Kombilösung abgeschlossen. In deren Folge wurden jedoch auch westlich vom Marktplatz sowie auf dem Marktplatz Baustelleneinrichtungen beziehungsweise Teile dieser Flächen geräumt. Diese Entwicklung setzt sich mit Beginn des nächsten Jahres fort, da zum Abschluss der unterirdischen Rohbauarbeiten die Andienöffnungen – also die großen Löcher in den Haltestellendecken zur Ver- und Entsorgung mit Baumaschinen und –material - geschlossen werden. Das ist jetzt schon in der Kaiserstraße an der Ecke zur Lammstraße sowie direkt vor dem Rathaus-Eingang der Fall. Oberirdisch künden dann nur noch die Treppenabgänge vom Entstehen des unteririschen ÖPNV-Systems.

Abgeräumt – aber noch nicht für den öffentlichen Verkehr freigegeben – ist auch der südliche Bereich der Karl-Friedrich-Straße zwischen Rondellplatz und Kriegsstraße: Die riesigen, aufeinander getürmten Druckluftkompressoren, Kühlanlagen, Baucontainer und der Werkstattbereich sind verschwunden. Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Oberfläche werden bis Frühsommer nächsten Jahres dauern. Der nördliche Teil der Karl-Friedrich-Straße zwischen Marktplatz und Rondellplatz ist schon jetzt komplett für Autos, Radfahrer und Fußgänger benutzbar.

Und auch in der Ettlinger Straße hat sich das sichtbare Baugeschehen weitestgehend aus dem Straßenbild zurückgezogen. „Wie früher“ gibt es nun zwischen der Augartenstraße im Süden und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister- beziehungsweise Hermann-Billing-Straße wieder zwei getrennte Richtungsfahrbahnen für Autos, Radfahrerführung und nagelneue Gehwege. Im Gegensatz zu „früher“ sind die in der Straßenmitte einst verlaufenden Gleise nicht wieder zurückgekehrt – der dadurch entstandene Platz diente dazu, die stadteinwärts führende Autospur teilweise etwas weiter weg von den Häuserfronten zu rücken oder auch kleine Grün-Inseln zu schaffen. Der nördliche Teil der Ettlinger Straße zwischen Baumeister- beziehungsweise Hermann-Billing-Straße und Kriegsstraße wird erst im nächsten Jahr für den Verkehr freigegeben, da hier bauliche Abhängigkeiten zum Teilprojekt Kriegsstraße bestehen.

Das westliche – Mühlburger Tor und Kaiserplatz – sowie das östliche Ende der Kombilösung – Durlacher Allee – sind schon längere Zeit nahezu fertiggestellt: Der Kaiserplatz erhält im nächsten Jahr noch seine Grünfläche und die historische Wegeführung. Die Durlacher Allee  muss lediglich noch an ihrem westlichen Ende im Bereich des Durlacher Tors auf den so genannten „Endzustand“ warten, da das Durlacher Tor einerseits im nächsten Jahr als Baueinrichtungsfläche für den Innenausbau benötigt wird und andererseits erst in den Sommerferien seine endgültige oberirdische Gleislage erhalten wird.

Beim Teilprojekt Kriegsstraße werden die Arbeiten über Weihnachten und den Jahreswechsel auf dem planmäßigen Stand „eingefroren“: Im Baufeld W 2 zwischen Lamm- und Ritterstraße wurde die Dichtigkeit der Baugrube gegen das Grundwasser mittels eines Pumpversuchs überprüft. Der Restwasserzutritt liegt deutlich unter den zulässigen Werten. Daher kann in der ersten Woche des nächsten Jahres damit begonnen werden, das Erdreich weiter auszuheben. Im Baufeld O 1 wird im Januar die Herstellung der die Baugrube nach unten gegen Grundwasser abdichtenden Weichgelsohle fortgesetzt. In den beiden Baufeldern W 4 und O 5 westlich und östlich der Kreuzung Ettlinger Tor werden innerhalb der alten Unterführung Stützwände errichtet, damit die noch bestehende Überführung vollständig angeschüttet werden kann und die Autofahrbahnen  bzw. der Baustellenverkehr darüber geführt werden können. In den Baufeldern O3 und O4 zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor wurden die auf der Nordseite gebauten provisorischen Gehwege noch vor den Weihnachtsfeiertagen in Betrieb genommen. An der provisorischen Fahrbahn für den Fahrzeugverkehr wird im Januar 2018 weitergebaut.

Aktuelle Verkehrsinformationen zu Baustellen und Umleitungen gibt es im Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe: mobilitaet.trk.de

Aktuelle Informationen zum ÖPNV in der Region: kvv.de

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