Freitag, 27. April 2018


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Weihnachtsbotschaft des Bischofs der badischen Landeskirche Cornelius-Bundschuh kommt in diesem Jahr aus dem Stadtbahntunnel

Karlsruhe, (lifePR) - Zu Weihnachten hat der Bischof der badischen Landeskirche, Jochen Cornelius-Bundschuh, an die „Menschwerdung Gottes mitten im Alltag“ erinnert. „Wie bei den Hirten und anderen Menschen zur Zeit Jesu, kommt Gott auch heute in die Welt der täglichen Arbeit“, sagte der Landesbischof. Zuvor hatte er auf der Tunnelbaustelle der neuen Stadtbahn unter dem Karlsruher Marktplatz ein Interview mit einem Polier geführt, zur Frage: „Was ist für Sie das Wichtigste an Weihnachten?“

Zu Weihnachten werde gefeiert, „dass Gott Mensch wird, mitten in unserem Alltag, im Tunnel der Stadtbahn, in den Wärmestuben für Obdachlose wie in den Wohnzimmern an Heiligabend“, sagte der Landesbischof. Die Weihnachtsbotschaft gelte gerade jenen Menschen, „die wenig Hoffnung haben, dass sich etwas ändern lässt. Sie stärkt den Lebensmut der Menschen, die daran zweifeln, dass sie etwas dazu beitragen können, dass Gottes Liebe die Welt verändert“, erklärte der Landesbischof nach einem Besuch der Tunnelbaustelle. Unter Tage hatte er ein Interview mit dem österreichischen Polier und Krippenschnitzer Erwin Partoll geführt, der auf der Tunnelbaustelle arbeitet.

Das Weihnachtsinterview des Landesbischofs ist als Filmbeitrag abrufbar unter www.ekiba.de

Hier die Weihnachtsbotschaft im Wortlaut:

„Weihnachten ist das Fest der Liebe Gottes zu den Menschen. Wir feiern, dass Gott Mensch wird, mitten in unserem Alltag, im Tunnel der Stadtbahn, in den Wärmestuben für Obdachlose wie in den Wohnzimmern an Heiligabend. Christi Geburt unterbricht die Arbeit der Hirten und führt sie zum Stall. Dort bei den einfachen Menschen zeigt sich Gottes Liebe. Sie lässt uns innehalten in unserem Alltag und schenkt uns eine Zeit der Besinnung. Sie gilt gerade auch jenen, die wenig Hoffnung haben, dass sich etwas ändern lässt. Sie stärkt den Lebensmut der Menschen, die daran zweifeln, dass sie etwas dazu beitragen können, dass die Liebe Gottes die Welt verändert. Gerade ihnen rufen die Engel zu: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden!

An Weihnachten kommt Gottes Liebe in unsere Welt, verändert unser Leben und nimmt uns in die Verantwortung: Für die, die uns in unseren Familien besonders wichtig sind, und für die, die uns fern sind und uns trotzdem besonders brauchen. Für einen Frieden, der nicht den Sieg, sondern die Versöhnung mit den Feinden sucht. Für eine Gerechtigkeit, die nicht dem „wie du mir, so ich dir“ folgt, sondern für mehr Freundlichkeit, Barmherzigkeit und Solidarität, die eigenen Interessen zurückstellt. Für einen Umgang mit Gottes Schöpfung, der sie so bewahrt, dass sich auch noch unsere Enkel an ihr freuen können.“

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