Samstag, 18. November 2017


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Mit zwei Schalsätzen schneller zum Haltestellen-Rohbau

Karlsruhe, (lifePR) - Mit einem zweiten Schalsatz geht der Bau der endgültigen Stationswände jetzt noch schneller vonstatten: Ab dieser Woche wird der Schalsatz – eine Schalung, die, einmal zusammengebaut, komplett vor die zu betonierende Wand geschoben und anschließend ohne großen Aufwand zum nächsten Abschnitt gezogen werden kann – in der Haltestelle Europaplatz aufgebaut. Damit entstehen auch in dieser Haltestelle, die erst vor vier Wochen ihren letzten Sohlenabschnitt erhalten hat, nun auch die 80 Zentimeter dicken Stahlbetonwände „wie am Fließband“. Auch in den Haltestellen Lammstraße, Kronenplatz, im Gleisdreieck Marktplatz und im Mittelteil der Haltestelle Ettlinger Tor – dem Kombi-Bauwerk – sind die Arbeiter derzeit intensiv mit dem Bewehren und der anschließenden Betonage von Außenwänden beschäftigt. Im nächsten Schritt werden dann die Innen- oder Zwischenwände gebaut: Diese entstehen bereits unter dem Marktplatz, unter dem Durlacher Tor, in der Haltestelle Kronenplatz und im Südkopf des Ettlinger Tors, Zwischenebenen sind am Durlacher Tor und am Marktplatz im Bau.

In der mit später drei Gleisen breitesten der insgesamt sieben neuen unterirdischen Haltestelle ist der Abbruch der Primärstützen abgeschlossen – unter dem Marktplatz werden jetzt noch die Aussparungen für die Stützen in der Sohle zubetoniert. In der Haltestelle Kronenplatz wird am Fahrgastzugang Waldhornstraße Nord gebaut: Unterirdisch entstehen die Stationswände in diesem Bereich, und von oben wird der bisher provisorisch abgedeckte Zugang geöffnet und ausgebaut. In der Haltestelle Kongresszentrum betonieren die Arbeiter die Bahnsteigplatten.

In den Abschnitten der Tunnelröhre zwischen Europaplatz und Lammstraße und zwischen Marktplatz und Kronenplatz wird der Sohlbeton eingegossen – auf diesen werden die Unterschottermatten, der Schotter und die Gleise gelegt. Seitlich werden zudem auch noch die Notwege gebaut, die auch die Leerrohre für die elektrischen Installationen aufnehmen werden.

Das Gewölbe der Innenschale des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße wird bewehrt: Mithilfe eines auf Schienen fahrenden Gerüsts wird zunächst die Bewehrung aufgestellt. Ein für diesen 250 Meter langen Tunnelabschnitt konstruierter Schalwagen wird dann zu einem späteren Zeitpunkt die Innenschale betonieren.

Zwischen Kronenplatz und Durlacher Tor und darauf folgend zwischen Kronenplatz und Marktplatz und weiter bis zum Europaplatz läuft die Demontage der großen blauen Wasserleitung, der Havarieleitung. Der Wasserbehälter am Beginn der Leitung am Durlacher Tor sieht ebenfalls seiner Demontage entgegen. Fortschritte machen die Arbeiten an der Wiederherstellung des sogenannten „Endzustands“ an der Oberfläche der Kombilösungs-Baustellen, also am Bau der Straßen, Parkbuchten, Rad- und Gehwege: In der Durlacher Allee und im Bereich des Durlacher Tors zwischen Melanchthon- und Bernhardstraße entstehen auf der Nordseite der Durlacher Allee Gehweg und Parkbuchten, auf der Südseite der Durlacher Allee zwischen Kapellen- und Ostendstraße der Geh- und Radweg, Parkplätze und eine Bushaltestelle. Die östliche Straßenseite sowie die Geh- und Radwege werden auch in der Ettlinger Straße angelegt.

In der Kriegsstraße haben im östlichsten Baufeld O1 in der Ludwig-Erhard-Allee die Arbeiten am (Vor-)Verbau begonnen. Diese Arbeiten und weitere erforderliche Nacherkundungen von Kampfmittelverdachtspunkten werden im Baufeld O1 in der kommenden Woche fortgesetzt. Im Baufeld W2 zwischen Lamm- und Ritterstraße folgen die Arbeiten am Vorverbau und den Leitwänden für die Herstellung der Schlitzwände, dem eigentlichen Baugrubenverbau, auf die Kampfmittelerkundung.

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