Donnerstag, 19. April 2018


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Auch in der Haltestelle Kronenplatz beginnt bald der Bahnsteigbau

Karlsruhe, (lifePR) - Bereits in der dritten der insgesamt sieben neuen unterirdischen Haltestellen der Kombilösung ist der Bau der Bahnsteige geplant: Unter dem Berliner Platz – also in der Haltestelle Kronenplatz – werden in den nächsten Wochen die Schotterbegrenzungswände eingebaut, die die vordere Kante der Bahnsteige zum Gleisbett hin bilden. In den beiden Haltestellen Kongresszentrum und Durlacher Tor ist der Bahnsteigbau – er gehört zu den Rohbaumaßnahmen des Projekts Stadtbahntunnel – schon abgeschlossen.

In den übrigen vier künftigen unterirdischen Haltestellen Europaplatz, Lammstraße, Marktplatz und Ettlinger Tor steht täglich die Betonage von Fahrgastaufgängen, Aufzugsschächten, Innenwänden, Zwischendecken, Verteilerebenen und Treppenläufen auf dem Bauprogramm. Unter dem Europaplatz werden aktuell auch noch die Primärstützen im westlichen Bereich der Haltestelle abgerissen. Sie hatten bis zum Bau der endgültigen Stationswand und der Innenwände die Aufgabe, den Haltestellendeckel, der sich unter nahezu dem gesamten Platz erstreckt, mit zu tragen. Die Zwischenebene über dem Gleisdreieck ist weitestgehend fertiggestellt: Dadurch ist jetzt gut erkennbar, wie Fahrgäste später über den Verbindungsgang von der Haltestelle Marktplatz zur Haltestelle Lammstraße gelangen, wo sich die unterirdische Toilettenanlage unter dem Marktplatz befindet und wo die Betriebsräume für die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) platziert werden.

Noch immer wird abschnittsweise in den Tunnelbereichen zwischen den einzelnen Haltestellen an den Randwegen gearbeitet: Insgesamt sind beidseitig etwa drei Kilometer dieser Servicewege zu betonieren, in die jeweils auch noch mehrere Kabelleerrohre integriert werden, die unter anderem zur Aufnahme der Leit- und  Sicherungstechnik notwendig sind.

Ganz andere Arbeiten stehen dagegen im nördlichen Drittel der Haltestelle Ettlinger Tor  - dem „Nordkopf“ – an: Die massiven Stahlbetoneinbauten, die im Vorfeld des inzwischen abgeschlossenen Druckluftvortriebs des Tunnels Karl-Friedrich-Straße am nördlichen Ende der Haltestelle errichtet wurden, werden Stück für Stück abgebrochen, Baustahl und Beton säuberlich getrennt und dann mit LKW über den Tunnel unter der Ettlinger Straße und durch die Haltestelle Kongresszentrum abgefahren. Erst wenn der Abbruchbagger sein Werk vollendet hat, werden in diesem Haltestellenbereich die endgültigen Stationswände und die Zwischenebenen sowie die Treppenabgänge entstehen, die im Südteil bereits weitestgehend fertiggestellt wurden.

Ebenfalls zurückgebaut werden die provisorischen Einbauten im Landgraben, die den historischen Abwasserkanal stabilisiert haben, während der Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße und damit auch mit nur 80 Zentimeter Abstand unter dem Landgraben vorgetrieben wurde. Stück für Stück wird das „Wickelrohr“ entfernt, das den Landgraben auskleidete und zusammen mit einer Kies-Überschüttung dafür sorgte, dass das gemauerte Gewölbe während des Druckluftvortriebs keinen ungewollten Auftrieb bekam.

Oberirdisch ist in der Kaiserstraße zwischen Marktplatz und Lammstraße Endspurt angesagt: Bis zum Monatswechsel soll die noch vom Gleisumbau in den Herbstferien geöffnete Oberfläche wieder hergestellt sein. Ebenfalls in diesem Zeitraum wird die Andienöffnung an der Südostecke der Kreuzung Kaiserstraße/Lammstraße geschlossen, so dass in diesem Bereich von der Kombilösung oberirdisch nur noch das übrigbleibt, was auch später zu sehen sein wird: Die Brüstungen rund um die Treppenabgänge und die Öffnungen für die Aufzüge. Dasselbe Zeitziel – Monatsende November – verfolgen auch die Straßenbauer in der Karl-Friedrich-Straße: Der Rondellplatz soll bis zum ersten Advent-Wochenende gepflastert sein, die Karl-Friedrich-Straße ihren verbreiterten Gehweg auf der Westseite erhalten haben und zwischen Rondell- und Marktplatz uneingeschränkt befahrbar sein. Die Arbeiten in der Ettlinger Straße haben nur wenige Tage mehr Zeit, bis auch sie abgeschlossen sein sollen: Bis unmittelbar vor Weihnachten werden Straßen, Radwege und Gehwege zwischen der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße im Norden und der Einmündung der Augartenstraße im Süden fertiggestellt. Bis Ende nächsten Jahres sind die Bauarbeiter oben am Durlacher Tor tätig: Stück für Stück entstehen Gleisabschnitte – und nach dem Sommer 2018 werden dann die Bahnen aus Richtung Durlach kommend geradeaus über das Durlacher Tor fahren, während die Bahnen aus Richtung Rintheim und Hagsfeld sich über die neue Gleiskreuzung in die Kaiserstraße nach Westen einfädeln.

Beim Teilprojekt Umbau der Kriegsstraße sind im Baufeld O 1 die Spundwände in die Schlitzwände eingestellt worden, so dass bereits in der zweiten Woche der Aushub des Erdreichs bis hinunter zur ersten Ankerlage und auch das Verankern der Spundwände sowie die Bohrungen für die Weichgelsohle, die die Baugrube nach unten gegen das Grundwasser abdichtet, erfolgen. In den Baufeldern O3 und O4 zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor wird weiterhin an der provisorischen Straße gebaut, um für das in der Mitte liegende Baufeld die Fahrspuren nach außen verlegen zu können. Im Baufeld W 2 beginnt die Injektion der Weichgelsohle.

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