Samstag, 18. November 2017


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Am Durlacher Tor beginnt der Innenausbau der Haltestelle

Karlsruhe, (lifePR) - In der künftigen unterirdischen Haltestelle Durlacher Tor beginnt der Innenausbau: Nachdem die Schotterbegrenzungswände als vordere Kante der Bahnsteige betoniert worden sind und die Maurer ihre Arbeit an den Wänden unter den Bahnsteigen abgeschlossen haben, werden in den nächsten Wochen Handwerker die Pritschen für Kabel und Löschwasserrohre installieren. Erst wenn Pritschen und Rohre verlegt sind, erhält der Bahnsteig seine Oberfläche. Die Haltestelle unter dem Durlacher Tor ist die zweite unterirdische Station, in der die Handwerker für den Innenausbau tätig werden: In der Ettlinger Straße sind in der Haltestelle Kongresszentrum die Handwerker bereits seit April aktiv, die Kabelpritschen sind ebenso schon verlegt wie die Löschwasserrohre.

Damit laufen die Rohbauarbeiten durch die Arge Stadtbahntunnel nur noch in fünf Haltestellen: Unter dem Europaplatz wird ein Portal am Übergang von der Haltestelle zur Tunnelröhre hergestellt. Hier und auch in den Haltestellen Lammstraße, Kronenplatz, im Gleisdreieck und im Kombi-Bauwerk entstehen die Stationswände. Im Gleisdreieck ist auch die mächtige Dreiecksstütze, die den Deckel mitträgt, inzwischen im unteren Teil rundum bewehrt. In den nächsten Wochen wird im Gleisdreieck eine Zwischendecke eingebaut, in der einerseits Technik für den späteren Betrieb der Stadtbahnen und Straßenbahnen untergebracht wird, andererseits aber auch Fahrgäste von der Haltestelle Marktplatz zur Haltestelle Lammstraße wechseln können. Ebenfalls im Gleisdreieck wird der östlichste Teil des Deckels gebaut – bisher gab es dort nur eine provisorische Stahlträgerkonstruktion. Ein Treppenzugang entsteht noch in der Haltestelle Kronenplatz im Bereich des Ausgangs zur nördlichen Waldhornstraße.

In den beiden Abschnitten der Tunnelröhre westlich der Haltestelle Lammstraße und östlich des Gleisdreiecks werden weiterhin die Notwege mit den darin integrierten Leerrohren für die umfangreiche elektrotechnische Ausstattung mit Leitungen für die Signal- und Steuerungstechnik hergestellt.

Beim Gewölbe der Innenschale für den Tunnel unter der  Karl-Friedrich-Straße erfolgt dieser Tage die zweite Betonage eines acht Meter langen Abschnitts im Aufweitungsbereich des Tunnels, der „Trompete“. Nach weiteren beiden acht Meter langen Abschnitten folgen 21 jeweils zehn Meter lange Abschnitte.

Im Kreuzungsbereich des Ettlinger Tors sind die Arbeiten zur Verlegung der beiden Fahrspuren von Ost nach West abgeschlossen: Ab heute werden Autos von Ost nach West eine wesentlich flachere Kurve über den Kreuzungsbereich nehmen – ihnen stehen aber wieder zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Im Gegenzug wird eine der beiden Fahrspuren von West nach Ost gesperrt, damit die Stadtwerke an einer Fernwärmeleitung arbeiten können. Zudem ist für eine Woche das Abbiegen aus der Ettlinger Straße heraus nach links (Westen) in die Kriegsstraße nicht möglich.

Die Kapellenstraße ist für den Autoverkehr von Süden nach Norden bis 28. August gesperrt. Eine Querung des Durlacher Tors von Süden aus der Kapellenstraße heraus nach Norden ist nicht mehr möglich. Autofahrer können mehrere Umleitungen nutzen: über die Ludwig-Erhard-Allee und die Wolfartsweierer Straße, die wiedereröffnete Nordseite Durlacher Allee zum Adenauerring nach Norden, über die Ludwig-Erhard-Allee und die Wolfartsweierer, Georg-Friedrich- und die Haid-und-Neu-Straße in Richtung Hauptfriedhof oder über die Ludwig-Erhard-Allee und den Ostring in Richtung Rintheim und Hagsfeld. Eine Ausfahrt aus der Kaiserstraße nach rechts in die Kapellenstraße oder nach links in Richtung Durlacher Tor ist nicht möglich. Die Fahrbeziehungen aus der Durlacher Allee beziehungsweise der Karl-Wilhelm-Straße am Durlacher Tor in Richtung Norden und Süden bleiben dagegen bestehen.

In der Ettlinger Straße auf der derzeit im Bau befindlichen Ostseite – der später stadteinwärts führenden Fahrbahn – der Bordstein der Straße bereits erkennbar. Bis zum Spätherbst sind alle Arbeiten an der Oberfläche der „neuen“ Ettlinger Straße abgeschlossen.

In der Kriegsstraße fördert der Schlitzwandgreifer unentwegt Sand und Kies im Baufeld W 2 zwischen Lammstraße und Herrenstraße zutage. In die Schlitzwände werden Spundwände eingestellt, die das Baufeld an allen vier Seiten gegen Grundwasser abdichten. Im Baufeld O1 in der Ludwig-Erhard-Allee stellen die Arbeiter  Leitwände her, die dem später dort ebenfalls zum Einsatz kommenden Schlitzwandgreifer die exakte Richtung geben. Im Baufeld O 4 zwischen Meidingerstraße und Ettlinger Tor wird die Fußgängerunterführung Kreuzstraße, beginnend auf der Nordseite der Kriegsstraße, abgebrochen.

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