35 muntere Fohlen bei den Titanen

Mit dem 8.Überregionalen Fohlenchampionat für Rheinisch-Deutsche Kaltblüter begann die europaweit einzigartige Kaltblutschau

(lifePR) ( Brück, )
Auf dem Brücker Titanen Arial kamen bei dem 8. Championat am gestrigen 21. Juni die Sieger bei den Stut- und Hengstfohlen aus Mecklenburg-Vorpommern. 26,5 Punkte bei den Hengstfohlen und 25,5 bei den Stutchen erhielten die "Louis-Nerlinger" Nachkommen von Günther Lüdders aus Laschendorf, der nicht zum ersten Mal die Siegerfohlen stellte. Das freute den Mecklenburger Preisrichter Dieter Quaas und Verbandsvize der dortigen Pferdezüchter besonders. Er lobte die vielen, bewegungsstarken, modern gezogenen Fohlen auf dem Endring als Ausdruck für eine gezielte Anpaarung. Bester Brandenburger wurde Züchter Andreas Schmidt aus dem Löwenberger Land mit "Enzo von Grüneberg" von der erfolgreichen Mutterstute "Nelli" und Vater "Endo". Bisher schrieb sich die Zuchtgemeinschaft Grüber-Schmidt aus Teschendorf und Grüneberg stets mit Siegen oder vorderen Plätzen in die Zuchtannalen ein. Die vier Preisrichter platzierten das Hengstfohlen "Enzo von Grüneberg" an zweiter Stelle. Es bekam 25,5 von 30 möglichen Punkten und somit eine Staatsprämie, die nur vier der 35 vorgestellten Youngster erhielten, darunter die Mecklenburger. Zwei dritte Plätze und eine Staatsprämie für das "Celtic-Eckbert" Stutfohlen schafften die Championatsausrichter und Titanen Veranstalter Thomas und Burkhard Haseloff. Wolfgang Jung, Vorsitzender des Pferdezuchtverbandes Brandenburg-Anhalt dankte den Haseloffs, dass sie sowohl mit dem Kaltblutchampionat als auch mit den nunmehr 11.Titanen der Rennbahn die Rasse Rheinisch- Deutsches Kaltblutes seit Jahren so wirkungsvoll in Szene setzen. Er empfahl anderen Rasseverbänden das bundesweite Brücker Kaltblutchampionat als Vorbild anzusehen, bei dem über Landes - und Verbandsgrenzen hinaus gedacht wird.

In Deutschland gibt es noch knapp 1.400 Rheinisch-Deutsche Kaltblüter. Die als vom Aussterben bedrohte Haustierrasse wird in allen neuen Bundesländern, in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen staatlich gefördert.

Am späten Nachmittag des 21. Juni trafen auf dem Titangelände nach einer Sternfahrt die Postkutschen in Brück ein, die zuvor vier Tage lang Nostalgiker auf alten Poststraßen, zu historischen Postsäulen und Burgen kutschiert hatten. Die Titanen Postillione und Teilnehmer des 112. Wandertages im Fläming feierten bis spät abends unter dem Motto " Wanderer treffen Postkutscher".

Zum öffentlichen Training von 31 historischen Postkutschen für die einmalige Quadrille der gelben Wagen am letzten Titanen-Tag sind heute, Freitag, den 22. Juni, ab 13 Uhr alle Fahr- und Kaltblutfreunde in die Titanen-Arena nach Brück eingeladen.
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