Dienstag, 21. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 200752

Justizminister Goll gratuliert 298 jungen Volljuristen zum erfolgreichen Abschluss ihres 2. Juristischen Staatsexamens

Bestes Examensergebnis seit 10 Jahren - 24 Prozent der Absolventen erreichen ein "vollbefriedigend" oder "gut"

Stuttgart, (lifePR) - Mit Disziplin, Fleiß und unerschütterlicher Motivation haben sie es geschafft. Für 298 von 333 Kandidatinnen und Kandidaten ist in Baden-Württemberg die juristische Ausbildung mit Bestehen des 2. Examens jetzt erfolgreich zu Ende gegangen.

"Die langen Jahre des Lernens haben sich gelohnt, die verdiente Ernte kann eingefahren werden. Dieses Examen ist herausragend gut ausgefallen: es ist das beste Examensergebnis in Baden-Württemberg seit 10 Jahren", sagte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Montag (15. November 2010) in Stuttgart. Die in Baden-Württemberg ausgebildeten jungen Juristen könnten nun hervorragend qualifiziert und bestens vorbereitet in die berufliche Praxis entlassen werden. Dies sei auch der anspruchsvollen juristischen Ausbildung im Land und der hohen Qualität des baden-württembergischen Referendariats zu verdanken, so Goll.

Der Minister und - stellvertretend für die Anwaltschaft - der Präsident der Rechtsanwaltskammer Stuttgart, Frank Diem, gratulierten den frisch gebackenen Volljuristen auf der Examensfeier im Neuen Schloss, zu der das Justizministerium gemeinsam mit den vier Rechtsanwaltskammern des Landes geladen hatte.

Erstmals konnten in diesem Jahr nicht nur die Absolventinnen und Absolventen selbst, sondern auch Eltern oder Angehörige an der Feier teilnehmen. "Sie haben unsere Prüfungsteilnehmer während des Studium und der Referendarszeit unterstützt und haben so einen maßgeblichen Anteil an ihrem Erfolg. Es freut mich deshalb sehr, dass auch Sie dieser Feier beiwohnen können", so Goll.

Hoher Anteil an Spitzennoten - geringe Durchfallquote

Von den 333 Kandidatinnen und Kandidaten, die an der Prüfung des 2. Juristischen Staatsexamens im Frühjahr 2010 in Baden-Württemberg teilgenommen haben, erreichten insgesamt 80 Teilnehmer ein "vollbefriedigend" (20,7 Prozent) oder ein "gut" (3,3 Prozent). "Das ist mit 24 Prozent ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Spitzennoten", betonte der Minister. Angesichts der gleichbleibend hohen Qualitätsanforderungen, die vom Landesjustizprüfungsamt und den Prüferinnen und Prüfern an die Examenskandidaten gestellt würden, sei dies ein beeindruckendes Ergebnis. 113 Kandidatinnen und Kandidaten (34 Prozent) sei ein "befriedigend" gelungen. Mit der Note "ausreichend" hätten 105 Teilnehmer (31,5 Prozent) ihr Examen bestanden. Die Misserfolgsquote liege mit nur 10,5 Prozent erfreulich deutlich sowohl unter dem Landesdurchschnitt von rund 12 Prozent als auch weit unter dem Bundesdurchschnitt von 16 Prozent, erklärte Goll. Von den 39 Kandidaten, die die Prüfung zur Notenverbesserung vollständig absolviert hätten, habe etwa die Hälfte eine Verbesserung ihrer Note erreicht, so der Minister.

Engagierte Ausbildungsleiter schaffen Basis für den Erfolg

Den Ausbildungsleitern der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und der Regierungspräsidien sprach der Minister seinen besonderen Dank für ihre hervorragenden Leistungen bei der Referendarausbildung aus. "Sie haben die Basis für den Examenserfolg der jungen Kolleginnen und Kollegen gelegt und ihnen eine exzellente Basis für Ihr weiteres Berufsleben verschafft. Ihr leidenschaftlicher Einsatz für die Juristenausbildung ist unentbehrlich. Kein noch so gutes Lehrbuch kann Ihr enormes persönliches Engagement als Ausbilder an den Gerichten ersetzen", so der Minister.

Ehrenurkunden für die drei Besten

Den Teilnehmerinnen mit den besten drei Examensergebnissen überreichte der Justizminister zur Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden sowie jeweils eine Radierung des Zeichners Philipp Heinisch. Aus der Hand der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes Christine Jacobi und im Beisein auch der Vertreter der Rechtsanwaltskammern nahmen die Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren ihre Examensurkunden entgegen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Was Sie über das Weihnachtsgeld wissen sollten

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Wer bekommt eigentlich Weihnachtsgeld? Wie hoch fällt die Sonderzahlung aus? Muss ich es versteuern? Ist Weihnachtsgeld das 13. Gehalt? ARAG...

Schiffs-/Filmfonds/BGH III ZR 565/16/Vertriebsprovision auskunftspflichtig – ggf. Rückabwicklung!

, Verbraucher & Recht, MPH Legal Services

Der Bundesgerichtshof (BGH) – hier der 3. Senat (III ZR 565/16) – hat erneut entschieden: Anlage­berater müssen über eine vereinnahmte Vertriebsprovision...

Hund vs. Fahrrad

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Freilaufende Hunde und Freizeitsportler, wie Radler oder Jogger, sind seit jeher natürliche Feinde. In einem konkreten Fall gerieten ein Hund...

Disclaimer