Dienstag, 21. Februar 2017


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Bachelor/Master: Uni stellt weitere Studiengänge um

(lifePR) (Würzburg, ) Zum Wintersemester gibt es im Studienangebot der Universität Würzburg einige Neuerungen. Die Altertumswissenschaften stellen ihre Studiengänge komplett auf das Bachelor-Master-System um. Neu am Start sind dann unter anderem auch Bachelor-Studiengänge für Indologie, Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Philosophie, Pädagogik und Wirtschaftsmathematik.

Eine wesentliche Änderung ist es, dass die Bachelor-Studiengänge deutlich mehr Kombinationsmöglichkeiten bieten als die früheren Diplom- und Magisterstudiengänge. So können Studierende mit einem geisteswissenschaftlichen Hauptfach nun auch Nebenfächer wie Wirtschaftswissenschaften, Öffentliches Recht oder Privatrecht, Politik- und Sozialwissenschaften oder eine Naturwissenschaft wie Biologie, Geographie oder Mathematik belegen - je nachdem, welches Berufsziel sie für sich ins Auge gefasst haben.

Beispiel: Für den bisherigen Magister-Studiengang Klassische Archäologie kann sich zum Winter kein Erstsemester mehr einschreiben. Wer sich für die Welt der Antike begeistert, studiert stattdessen - mit dem Ziel eines berufsqualifizierenden Bachelor-Abschlusses nach sechs Semestern - Klassische Archäologie zusammen mit einem weiteren Hauptfach, etwa mit Philosophie, Ägyptologie oder Altorientalistik. Oder er entscheidet sich für das Bachelor-Hauptfach Alte Welt und kombiniert es mit einem Nebenfach. Neben klassischer Archäologie kommen dafür zum Beispiel Geographie oder Mathematik in Frage. Möglich wäre auch Archäometrie, ein komplett neu konzipiertes Angebot:

Dabei lernen die Studierenden, wie sich mit chemischen Analysen die Herkunft oder die Zusammensetzung archäologischer Objekte bestimmen lässt.

Auf ihren Internet-Seiten informiert die Studienberatung der Uni über die Neuerungen. Dort sind auch alle erlaubten Hauptfach-Hauptfach und Hauptfach-Nebenfach-Kombinationen aufgelistet:

http://www.uni-wuerzburg.de/fuer/studierende/aktuelles/single/artikel/bachelor-3/

Die europaweite Umstellung aller Studiengänge auf das zweistufige Bachelor-Master-System ist ein Ziel, das die Bildungsminister aus 29 europäischen Nationen im Jahr 1999 bei einem Treffen in Bologna (Italien) gesteckt haben. Bis zum Jahr 2010 soll ein *gemeinsamer europäischer Hochschulraum* mit einheitlichen Studienabschlüssen verwirklicht sein.

Bachelor-Studiengänge sind im allgemeinen praxisorientierter ausgerichtet als ihre Vorgängermodelle. Jeder Studierende muss auch so genannte Schlüsselqualifikationen erwerben. Dahinter verbergen sich zum Beispiel berufs- und praxisorientierte Zusatzkenntnisse wie Präsentationstechniken oder interkulturelles Management. Wer einen Bachelor-Abschluss in der Tasche hat, dem stehen verschiedene Wege offen. Entweder kann er noch einen Master-Studiengang draufsetzen oder direkt ins Arbeitsleben einsteigen. Die Rückkehr an die Universität ist damit nicht ausgeschlossen, denn auch nach einigen Jahren im Beruf ist noch der Start in ein Master-Studium möglich.

Zum Wintersemester 2007/08 haben an der Uni Würzburg die Natur- und Wirtschaftswissenschaften auf das Bachelor-System umgestellt. Jetzt folgt ein erster Schwung der Geisteswissenschaften; zum Winter 2009/10 sollen dann die Studiengänge der Fächer mit Lehramtsausbildung an der Reihe sein. Mit dem Jahr 2010 wird die Umstellung im Übrigen nicht erledigt sein. Denn wenn die ersten Bachelor-Studierenden schon fleißig Seminare und Vorlesungen besuchen, wird die Universität für sämtliche Bachelor-Studiengänge passende Master-Angebote konzipieren.

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