Montag, 20. November 2017


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Mit der perfekten Rede zum Erfolg

Jürgen Höller erklärt, wie jeder es schafft, seine Zuhörer zu überzeugen

Schweinfurt, (lifePR) - Am 24. September dieses Jahres ist es wieder so weit – Deutschland wählt. Zuvor nehmen die Politiker jedoch noch unzählige öffentliche Termine wahr, um die Wähler zu überzeugen. Im Mittelpunkt des gegenwärtig stattfindenden Wahlkampfes steht dabei nicht nur, was die Spitzenkandidaten sagen, sondern auch, wie sie ihre Botschaft vermitteln. „Die Rede gehört noch immer zu den wichtigsten Instrumenten, um Menschen zu erreichen – dies gilt nicht nur für Politiker. Auch für Unternehmer oder Berufsanfänger ist es wichtig, frei und überzeugend sprechen zu können“, weiß Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte und in der Vergangenheit von der „GQ“ als einer der „25 besten Redner unserer Zeit“ ausgezeichnet. Er erklärt, worauf es bei einer perfekten Rede ankommt:

1. Nervosität bekämpfen

Jeder, der sagt, dass er vor einer wichtigen Rede nicht mehr aufgeregt sei, der spielt sich auf, denn eine leichte Anspannung gehört dazu. Wer ein wichtiges Anliegen hat und möchte, dass dieses auch beim Zuhörer ankommt, betrachtet die eigene Rede als eine sehr wichtige Angelegenheit. Damit die Nervosität nicht überhandnimmt und den Vortrag so negativ beeinflusst, gibt es zwei einfache Tipps. Redner sollten, bevor sie vor ihr Publikum treten, ganz bewusst und ruhig in den Bauch ein- und ausatmen. Wer seine Atmung kontrolliert, kann nicht gleichzeitig unter Lampenfieber leiden. Der andere Trick besteht darin, sich bestmöglich auf den Vortrag vorzubereiten, um sich so sicherer zu fühlen. Dazu gehört es, beim Einsatz von technischen Hilfsmitteln im Vorfeld zu überprüfen, ob beispielsweise der Beamer funktioniert. Auch die Wahl eines angemessenen Outfits, in dem sich der Vortragende wohlfühlt, sollte Teil der Planung sein. Falls möglich, sollten sich Referenten die entsprechenden Räumlichkeiten oder die Bühne vorher anschauen, damit sie während der Rede wissen, wie weit weg das Publikum sitzt oder von wo das Licht kommt.

2. Der Aufbau macht’s

Die perfekte Rede steht und fällt mit ihrem Aufbau. Zu Beginn haben Referenten nur einen kurzen Augenblick Zeit, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen. Langweilige Standardbegrüßungen gehören deshalb in keinen Vortrag. Vielmehr beginnen gute Reden mit einem Knall – sei es ein Zitat, eine spannende persönliche Geschichte oder eine kontroverse These. Fast genauso wichtig wie der Beginn ist der Schluss. Jeder Vortragende verfolgt ein Ziel, deshalb endet eine erfolgreiche Ansprache mit einer Handlungsaufforderung. Damit die Zuhörer nicht irgendwann im Mittelteil der Rede einfach abschalten, müssen Argumente zudem nachvollziehbar und klar formuliert sein. Um eine nachhaltige Wirkung beim Publikum zu erzielen, hilft es außerdem, eine plakative und einprägsame Botschaft zu formulieren, die niemand so leicht vergisst – denn wer erinnert sich beispielsweise nicht an Kennedys „Ich bin ein Berliner“?

3. Rhetorische Kniffe nutzen

Zu Beginn einer Rede sollten Vortragende die ersten 30 bis 60 Sekunden schulterbreit fest auf beiden Beinen stehen und eine gerade Körperhaltung einnehmen. Diese Haltung hilft dabei, die anfängliche Anspannung zu besiegen und dem Publikum gegenüber Souveränität auszustrahlen. Um die Zuhörer zu erreichen und der eigenen Botschaft Nachdruck zu verleihen, dürfen Referenten niemals den Augenkontakt zu den Zuhörern verlieren. Auch der wohlüberlegte Einsatz der Hände hilft, die Rede überzeugend zu halten – dazu gehört es, weder wild mit den Händen herumzufuchteln noch die Hände in die Hosentasche zu stecken.

4. Übung macht den Meister

Wie bei fast allen Dingen im Leben gilt auch hier: Übung macht den Meister. Um nicht in die Versuchung zu geraten, den Vortrag komplett abzulesen, sollten sich Redner lediglich einzelne Stichwörter notieren. Mit deren Hilfe können sie dann trainieren, den Vortrag frei zu halten. Ungeübte Sprecher sollten dabei nicht nur zu Hause vor dem Spiegel üben, sondern auch vor anderen Menschen, um so ehrliches Feedback zu erhalten. Wer sich verbessern will, sollte ohnehin jede Chance nutzen, vor anderen frei zu reden, denn nur so lassen sich Verbesserungen erzielen. Dabei gilt es, keine Angst vor Fehlern zu haben. Fehler machen menschlich und passieren selbst den besten und geübtesten Vortragenden.

Weitere Informationen unter www.juergenhoeller.com

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