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Das Klima der letzten 1.000 Jahre: Befunde und Mythen

Fortsetzung der Reihe "Universität im Rathaus" der Johannes Gutenberg-Universität Mainz in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Chemie am 7. Februar 2017

(lifePR) (Mainz, )
Die Veranstaltungsreihe „Universität im Rathaus“ blickt im Wintersemester 2016/2017 unter der Überschrift „Mensch – Klima – Umwelt“ anlässlich des Themenjahrs „Mensch und Umwelt“ der Mainzer Wissenschaftsallianz auf das Thema Klimawandel. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Max-Planck-Instituts für Chemie gehen an insgesamt sieben Abenden ausgewählten Fragen der Klima- und Umweltwissenschaften nach und greifen dabei auch Aspekte der Gesundheitsforschung auf. Im fünften Vortrag der Reihe am 7. Februar 2017 blickt Prof. Dr. Jan Esper vom Geographischen Institut der JGU auf das Thema „Das Klima der letzten 1.000 Jahre: Befunde und Mythen“. Das Klima der letzten tausend Jahre ist von besonderer Bedeutung, da es sowohl die Phase des menschlichen Einflusses seit etwa 1850 umfasst als auch die unmittelbar davor liegende Phase natürlicher Klimavariabilität. Allerdings wird unser Verständnis natürlicher Klimavariationen weithin überschätzt. Wir wissen sehr wenig über die Veränderlichkeit des Niederschlags und anderer Klimaelemente. Zudem sind Temperaturveränderungen allenfalls ab dem Jahr 1400 einigermaßen gut verstanden. So ist noch immer unklar, welche Bedeutung das mittelalterliche Klimaoptimum, eine ausgedehnte Warmphase vor etwa tausend Jahren, hat. Der Grund hierfür ist vor allem die Datenbasis: Es gibt zu wenige gute Klimarekonstruktionen. In seinem Vortrag geht Prof. Dr. Jan Esper auf Baumjahrringe als Datengrundlage für Klimarekonstruktionen des letzten Jahrtausends ein. Weiterhin stellt er den Kenntnisstand zu natürlichen Klimaschwankungen dar und erläutert auch, was wir über das vergangene Klima nicht wissen.

Der fünfte Vortrag der Reihe „Universität im Rathaus“ zum Thema „Das Klima der letzten 1.000 Jahre: Befunde und Mythen“ beginnt am Dienstag, 7. Februar 2017, um 20:00 Uhr im Ratssaal des Rathauses der Landeshauptstadt Mainz, Eingang Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz.

Der Eintritt ist frei; Anmeldung nicht erforderlich.

Die weiteren Termine der Reihe „Mensch – Klima – Umwelt“

Dienstag, 21. Februar 2017
Der Klimawandel aus geowissenschaftlicher Sicht
Prof. Dr. Gerald H. Haug, Max-Planck-Institut für Chemie und Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

Dienstag, 7. März 2017
Luftverschmutzung: Das tägliche Passivrauchen
Prof. Dr. Jos Lelieveld, Max-Planck-Institut für Chemie

Universität im Rathaus – Eintritt frei

Ort:                        Rathaus der Landeshauptstadt Mainz – Ratssaal
Zeit:                       jeweils 20 Uhr
Information:       http://www.universitaet-im-rathaus.uni-mainz.de/

Universität im Rathaus

„Universität im Rathaus“ ist ein gemeinsames Projekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Landeshauptstadt Mainz in Kooperation mit der Allgemeinen Zeitung.            

„Universität im Rathaus" öffnet den Bürgerinnen und Bürgern das Tor zur Welt der Wissenschaft. Jeweils im Wintersemester, immer an einem Dienstag, berichten Forscherinnen und Forscher im Mainzer Rathaus aus ihren aktuellen Projekten. Seit mehr als 35 Jahren dient der Johannes Gutenberg-Universität Mainz dieses Forum als Brückenschlag vom Campus in die Stadt. Der Bevölkerung einen Einblick in die vielfältigen Facetten der unterschiedlichsten Disziplinen von über 4.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in mehr als 150 Instituten und Kliniken zu geben, ist das Ziel dieser Veranstaltungsreihe.

 
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