Das Jobcenter Leipzig sowie das Dezernat Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig informieren: 80 zusätzliche Arbeitsplätze für Leipzig

(lifePR) ( Leipzig, )
Unter der Bezeichnung Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAV) hat der Gesetzgeber seit April dieses Jahres ein neues Instrument im Bereich der öffentlich geförderten Beschäftigung auf den Weg gebracht. In seiner letzten Sitzung folgte der Stadtrat mit überwiegender Mehrheit einem entsprechenden Vorschlag des Dezernates für Wirtschaft und Arbeit, dass die Stadt Leipzig 80 dieser zusätzlichen Arbeitsplätze kofinanziert.

Im Rahmen ihrer Beschäftigungsstrategie wird die Stadt Leipzig dadurch Leipziger Vereine, Verbände und andere interessierte Arbeitgeber bei der Einrichtung von Arbeitsverhältnissen unterstützen, die gemäß § 16 e SGB II durch das Jobcenter Leipzig gefördert werden.

"Durch unseren städtischen Zuschuss sollen Arbeitgeber in ihrem Engagement gestärkt werden, die insbesondere langzeitarbeitslosen Menschen mit mehrfachen Vermittlungshemmnissen eine Beschäftigung bieten", kommentiert Leipzigs Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit Uwe Albrecht seinen Vorschlag.

"Ich freue mich sehr über das Engagement der Stadt Leipzig. Mit dieser Unterstützung geben wir gemeinsam langzeitarbeitslosen Menschen eine Perspektive zur Rückkehr ins Erwerbsleben", so Dr. Simone Simon, Geschäftsführerin des Jobcenters Leipzig.

Die Höhe des städtischen Zuschusses, der hierfür bei der Stadt Leipzig, Referat für Beschäftigungspolitik, für längstens 24 Monate beantragt werden kann, beläuft sich auf maximal 165 Euro je Arbeitnehmer/- in und Monat.

Diese Beschäftigungsverhältnisse richten sich an die Leipzigerinnen und Leipziger, die in ihren Erwerbsmöglichkeiten eingeschränkt sind. Fördervoraussetzungen sind neben der Langzeitarbeitslosigkeit mindestens zwei weitere in der Person liegende Vermittlungshemmnisse, die eine Arbeitsaufnahme erschweren. Arbeitgeber können die Förderung für diese Personengruppe beantragen, wenn die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darüber hinaus vorher für mindestens sechs Monate verstärkt in die Vermittlungsarbeit des Jobcenters eingebunden wurden. "Durch diese zusätzlichen Möglichkeiten eröffnen wir den Beschäftigten eine weitere Chance auf ihrem Weg hin zum regulären Arbeitsmarkt, ihre beruflichen Fähigkeiten zu stärken, praktische Erfahrungen zu sammeln sowie ihre sozialen Kompetenzen zu fördern", so Uwe Albrecht weiter.
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