Dienstag, 17. Juli 2018


  • Pressemitteilung BoxID 682959

5 Thesen zur Transparenz über die medizinische Versorgungsqualität

Konferenz Arztsuche 3.0

München, (lifePR) - Auf der Suche nach einem passenden Arzt ist für Patienten Transparenz über die Versorgungsqualität unabdingbar. Doch wie lässt sich Qualität transparent darstellen? Um diese Frage zu beantworten, haben sich am 16. November rund 80 Vertreter aus dem Gesundheitsbereich zur Konferenz "Arztsuche 3.0 - Versorgungsqualität transparent machen" in München getroffen. Zu den Gästen zählten sowohl niedergelassene Ärzte und Patienten als auch Vertreter von Krankenkassen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Wirtschaft und Forschung. Zusammen mit Speakern wie Dr. Albert Beyer, Vorsitzender des Berufsverbands niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V., Dr. Johannes Wimmer, Arzt und Fernsehmoderator, sowie Ulrike Schmitt von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung wurden die wichtigsten Kriterien und Erkenntnisse für mehr Transparenz über die Versorgungsqualität im niedergelassenen Bereich diskutiert:

1. Einheitliche Qualitätsparameter schaffen Transparenz über die Versorgungsqualität.
Um die Qualität in der ärztlichen Versorgung transparent zu machen, braucht es einheitliche Parameter, die die Prozess- und Ergebnisqualität offenlegen und für Vergleichbarkeit sorgen. Um deren Validität zu gewährleisten, sollten die Parameter methodisch fundiert sein und wissenschaftlichen Standards folgen.

2. Qualitätsmerkmale müssen für Patienten zugänglich und verständlich sein.
Auf der Suche nach einem passenden Arzt brauchen Patienten Vergleichsmöglichkeiten hinsichtlich der Versorgungsqualität. Damit sie sich umfassend über die ärztliche Behandlungsqualität einer Praxis informieren können, sollten die Qualitätsdaten niedergelassener Ärzte frei zugänglich und für Patienten verständlich aufbereitet sein.

3. Qualitätsdaten schaffen Vertrauen bei Patienten.
Stellt eine Praxis ihre Qualitätsdaten transparent zur Verfügung, verdeutlicht sie gegenüber ihren Patienten den hohen Stellenwert der gelebten Versorgungsqualität und sorgt so für Vertrauen seitens der Patienten. Die Qualitätsdaten helfen Patienten bei der Vergleichbarkeit der einzelnen Praxen, um so zur Identifikation des jeweiligen Experten für ihr Problem beizutragen.

4. Echte Transparenz erfordert die Ergänzung von Online-Bewertungen um weitere Qualitätsindikatoren.
Online-Arztbewertungen geben Patienten bereits eine gute Orientierung zur Behandlungsqualität. So finden 90 Prozent der Patienten, dass die Meinungen Anderer wichtige Hinweise auf die Qualität des Arztes geben[1]. Zusätzlich decken sich bei 77 Prozent der Patienten die Online-Bewertungen mit den realen Erfahrungen beim Praxisbesuch[2]. Um Patienten noch effizienter zum passenden Arzt zu führen, sind weitere Indikatoren zur Versorgungsqualität wünschenswert. jameda, Deutschlands größte Arztempfehlung und Veranstalter der Konferenz "Arztsuche 3.0", arbeitet bereits an einer neuen Form der digitalen Arztsuche, die Anfang 2018 starten wird.

5. Qualitätsmessung dient der Verbesserung von Versorgungsqualität.
Online-Bewertungen haben es vorgemacht: Eine transparente Darstellung der Versorgungsqualität hilft nicht nur Patienten bei der Arztsuche, sondern auch Ärzten als Feedbackkanal. So haben bereits 55 Prozent der Ärzte aufgrund von Bewertungen Maßnahmen zur Verbesserung der Patientenzufriedenheit durchgeführt[3]. Es ist daher wünschenswert, dass Ärzte regelmäßig ein Monitoring ihrer Qualitätsdaten durchführen, um eine stets hohe Qualität ihrer Leistung garantieren zu können.

Über die Konferenz "Arztsuche 3.0 - Versorgungsqualität transparent machen":
Eine erfolgreiche Therapie beginnt mit der Wahl des richtigen Arztes. Dafür ist Transparenz über ärztliche Leistungen im niedergelassenen Bereich die Grundvoraussetzung. Die Veranstaltung "Arztsuche 3.0" (www.arztsuche3null.de) geht dabei der Frage nach, wie Versorgungsqualität transparent gemacht werden kann, indem sie die relevanten Interessensgruppen zusammenbringt, um gemeinsam zu erörtern, wie die Arztsuche der Zukunft zum Wohle der Patienten aussehen muss.

[1] jameda Patientenstudie (2012), Tomorrow Focus Media Opinion Pool im Auftrag von jameda, N=1.024, online abrufbar unter https://www.jameda.de/presse/patientenstudien/_uploads/anhaenge/2012-12_komplett_jameda-patientenstudie-7511.pdf

[2] jameda Patientenstudie (2017): "Wie differenziert gehen Patienten mit Arztbewertungen um?", N=1.002, online abrufbar unter https://www.jameda.de/presse/patientenstudien/_uploads/anhaenge/ergebnisprsentation_umgang-mit-arztbewertungen-9674.pdf

[3] Studie der Universität Erlangen-Nürnberg (2016): "Online-Arztbewertungen beeinflussen die Patientenversorgung", Studie im Auftrag von jameda, N=2.360, online abrufbar unter https://www.jameda.de/presse/patientenstudien/_uploads/anhaenge/2016-10-24_ergebnisse-arztbefragung_universitt-erlangen-nrnberg-4501.pdf

jameda GmbH

jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung und Marktführer für Online-Arzttermine. 6 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Zudem können Patienten ihre Arzttermine über die Online-Terminbuchungsfunktion direkt auf jameda buchen. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 275.000 Ärzte und andere Heilberufler. jameda ist als einzige Plattform für Arztbewertungen und Online-Arzttermine vom TÜV Rheinland für "Geprüften Datenschutz und Datensicherheit" zertifiziert und eine 100-prozentige Tochter der Burda Digital GmbH.

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