Freitag, 20. April 2018


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Ranking der Immobilienberufe: Professoren top, Makler Flop

Wiesbaden, (lifePR) - Wohnimmobilienmakler haben selbst in der Immobilienbranche ein schlechtes Image. Im Ranking der Immobilienberufe landen sie auf dem letzten Platz. Höchstes Ansehen genießen Vertreter aus Forschung und Lehre. Dies ergab eine Umfrage von Immobilien Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) und Immo Media Consult, an der knapp 1.600 Personen teilgenommen haben.

Auf Platz 2 landen Ingenieure und Fachplaner, gefolgt von Architekten, Immobilienbewertern sowie auf Immobilienrecht spezialisierten Anwälten. Insgesamt 21 branchenspezifische Berufsfelder stellte die Immobilien Zeitung ihren Lesern zur Auswahl.

Gefragt wurde danach, wie man persönlich das Image der einzelnen Berufsgruppen beurteilt. Stimmabgaben für die eigene Zunft wurden in der Auswertung bereinigt.

Wie bereits in der Vorgängerbefragung 2008 landeten die Wohnimmobilienmakler auf dem letzten Platz. Sie erhalten zudem in den Einzelkategorien Kompetenz und Preis-Leistungs-Verhältnis die schlechtesten Werte. Lediglich bei der Frage der Kundenorientierung erreichen sie zumindest Platz 18 vor den Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie offenen und geschlossenen Immobilienfonds. Deutlich wird zudem ein sehr gespanntes Verhältnis zwischen Wohnimmobilien- und Gewerbeimmobilienmaklern: Während erstere ihren Kollegen gute Imagewerte bescheinigen, landen bei den Vermittlern von Büros oder Ladenflächen die Wohnimmobilienmakler mit deutlichem Abstand auf dem letzten Platz im Imageranking.

Auffällig ist auch das schlechte Abschneiden der Finanzierer. In der Umfrage von 2008 konnten sie sich mit dem neunten Platz noch im Mittelfeld platzieren, in diesem Jahr stürzen sie auf Platz 17 ab. Die Rolle der Finanzinstitute in den vergangenen Krisenjahren zeigt hier deutliche Spuren.

Ähnliches gilt für die Fondsbranche. Fondspleiten sowie die Schließung offener Fonds bescherten den Anbietern im Ranking den dritt- bzw. vorletzten Platz.

Dass die Immobilienbranche insgesamt einen schlechten Ruf hat, bestätigten 91 % der Umfrageteilnehmer. Ein Viertel der Befragten glaubt, dass dies ausschließlich oder hauptsächlich an den Immobilienmaklern liegt, die Hälfte gibt den Maklern zumindest eine Teilschuld daran. Dass die Vermittler dafür überhaupt nicht verantwortlich sind, glauben lediglich 15 % der Befragten.

Warum die Finanzierer an Ansehen verloren haben und wie sich die Situation für Immobilienprofessoren in den vergangenen Jahren gewandelt hat, untersucht die Immobilien Zeitung in ihrer heute erschienenen Ausgabe.

Die Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv) mit Sitz in Frankfurt am Main gehört zu den größten konzernunabhängigen Fachmedienunternehmen in Deutschland und Europa. Mit seinen Tochtergesellschaften publiziert der dfv rund 90 Zeitungen und Zeitschriften, viele davon unangefochtene Marktführer in den jeweiligen Branchen. Das Portfolio des dfv wird von über 90 digitalen Angeboten, darunter Social-Media-Präsenzen, Apps und Newsletter, sowie von rund 500 Fachbuchtiteln ergänzt. Über 120 kommerzielle Veranstaltungen, beispielsweise Seminare, Kongresse und Messen, runden das Verlagsprogramm ab. Der dfv beschäftigt 890 Mitarbeiter im In- und Ausland und erzielte 2011 einen Umsatz von 133,3 Millionen Euro.

IZ Immobilien Zeitung Verlagsgesellschaft mbH

Die Immobilien Zeitung (IZ) zählt zu den führenden Fachzeitschriften für die Immobilienwirtschaft in Deutschland. Qualität und Exklusivität werden garantiert durch eine kompetente Redaktion mit Standorten in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Wiesbaden. Die IZ gehört zur Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag (dfv), Frankfurt.

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