Montag, 24. Juli 2017


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Start-Ziel-Sieg für Jamie Green in einem turbulenten Rennen

Wehrlein und Di Resta komplettieren das Podium

Wiesbaden, (lifePR) - Nervenstark und unheimlich schnell: Jamie Green (Audi) dominierte das erste Rennen am Hockenheimring und fuhr in beeindruckender Manier einen Start-Ziel-Sieg heraus. In einem turbulenten Lauf ließ der Audi-Pilot zu keiner Zeit Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein, von Platz zwei gestartet, behauptete diesen Rang nach spannendem Duell mit Markenkollege Paul di Resta, der Dritter wurde.

Der 40-minütige erste Lauf der DTM-Saison 2015 bot Renn-Action pur. Allein acht Fahrer mussten der harten Gangart auf der Strecke Tribut zollen und schieden aus. Von der ersten Runde an wurde um jede Position mit harten Bandagen gekämpft. Die schillernde Ausnahme: Sieger Jamie Green. "Ich bin gar nicht überrascht, dass es heute so gut geklappt hat. Mein Team ist dasselbe, wie in der letzten Saison", sagte Green. "Auch da war ich schon schnell, hatte aber viel Pech. Das war heute eben nicht so." Der Pole-Mann erwischte einen Superstart und hatte sich bereits nach der ersten Kurve einen deutlichen Abstand zum Rest des Feldes verschafft. Auch zwei Safetycar-Phasen zur Mitte des Rennens brachten den Briten nicht aus der Ruhe. Kurz nach den Re-Starts hatte der Brite den alten Abstand wieder hergestellt und passierte nach 26 Runden als souveräner Sieger die Ziellinie. "Alles ist gut. Ich liebe es Rennen zu fahren. Das neue Reglement gibt mir dazu die Möglichkeit."

Eng und verbissen wurde hingegen der Kampf um den zweiten Rang geführt. Paul Di Resta katapultierte sich beim Start von Platz fünf auf drei und stürmte nach drei Runden auch an Pascal Wehrlein vorbei, der vom zweiten Platz ins Rennen gestartet war. "Das war wirklich ein sehr guter Start. Ich hatte gleich Kontakt zu Pascal und konnte ihn dann ja auch überholen. Leider haben am Ende meine Bremsen stark nachgelassen", sagte Di Resta, der sich letztlich nicht gegen den Deutschen behaupten konnte. Drei Runden vor dem Ende schlug Wehrlein in der Spitzkehre zurück, überholte seinen Markenkollegen und hielt den zweiten Rang bis zur Zielfahne. "Gegen Ende des Rennens waren meine Reifen noch gut. Ich wusste, dass ich schnell bin und habe diesen Vorteil genutzt", sagte Wehrlein. Unterm Strich waren beide Mercedes-Benz-Fahrer mit ihren Platzierungen mehr als zufrieden. Di Resta: "Wir haben über den Winter viel gearbeitet und viel optimiert. Aber, man weiß ja trotzdem nie genau, wo man wirklich steht. Es ist schon eine echte Erleichterung zu sehen, was mit unseren Autos wieder möglich ist."

Alles andere als zufrieden dürfte BMW mit dem ersten Renntag am Hockenheimring sein. Geschlossen beendeten die Münchener das erste Rennen auf den Plätzen sieben bis elf. Bester Fahrer wurde der Maxime Martin. Der Belgier konnte vom elften Startplatz bis auf Rang sieben vorfahren.. Für Aufregung und Ärger sorgte zudem Martin Tomczyk. Der Rosenheimer drehte sich mit seinem BMW M4 DTM in der Spitzkehre und beförderte damit nicht nur sich selbst, sondern auch die Merdes-Benz-Fahrer Lucas Auer und Garry Paffett aus dem Rennen. Letzterer machte sich nach seinem Ausfall Luft: "Das war eine absolut unnötige Aktion von Martin."

Viel Pech für Augusto Farfus: Nachdem der Brasilianer im Qualifying einen hervorragenden dritten Startplatz herausfuhr, fand er sich in der Startaufstellung zum Auftaktrennen dennoch in der letzten Reihe wieder. In seinem Tank befand sich am Ende der Zeitenjagd weniger als die vorgeschriebene Mindestspritmenge von 500 Gramm, was zu seiner Rückversetzung führte. Im Rennen gab sich Farfus dann kämpferisch und arbeitete sich bis auf den zehnten Rang vor.

Der hoffnungsvoll gestartete Audi-Pilot Mattias Ekström musste nach einer Kollision mit seinem Markenkollegen Adrien Tambay zum unplanmäßigen Reifenwechsel an die Box und beendete das Rennen außerhalb der Punkte auf dem zwölften Platz. Nach einem Dreher von Antonio Félix da Costa in der ersten Runde war das Rennen bereits früh für Robert Wickens und Timo Scheider gelaufen. Scheider klagte über Schmerzen im Handgelenk, ließ sich vom Arzt untersuchen und gab dann Entwarnung: "Es tut schon sehr weh, aber gebrochen ist wohl nichts. Das morgige Rennen dürfte nicht in Gefahr sein."

Alles in allem hat das erste Rennen der DTM-Saison 2015 das gehalten, was sich Fans und Veranstalter vom neuen Reglement versprochen haben. Ob Jamie Greens Dominanz Bestand haben wird, zeigt der Sonntag. Um 13.43 Uhr kämpfen die Fahrer im zweiten Rennen des Wochenendes erneut um Punkte.

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