Donnerstag, 16. August 2018


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Papiertragetaschen: Da steckt mehr drin

Frankfurt am Main, (lifePR) - Sie werden aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und lassen sich mehrfach verwenden: Papiertragetaschen erfreuen sich wachsender Beliebtheit, da das Umweltbewusstsein der Verbraucher gestiegen ist. Deswegen nutzen sie verstärkt das Transportmittel aus Papier, wie der IPV (Industrieverband Papier- und Folienverpackung) aufzeigt.

Papiertragetaschen sind kein Wegwerfgut. Eine Papiertragetasche kann ebenso wie eine Tragetasche aus anderen Materialien vielfach wiederverwendet werden. Der Industrieverband Papier- und Folienverpackung (IPV e.V.) bekräftigt, dass Kunden vor allem deswegen Papiertragetaschen kaufen, weil sie aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, sowohl mehrfach verwendbar als auch problemlos wiederverwertbar sind.

Klaus Jahn, Sprecher des IPV-Vorstands, sagt: „Das Mehrweg-Prinzip kommt selbstverständlich auch bei den Papiertragetaschen zum Einsatz. Sie werden gerne immer wieder eingesetzt. Ihr Material besteht aus nachwachsenden Rohstoffen, die schon seit Jahrzehnten die höchste Recycling-Quote aller Verpackungsmaterialien haben. Auch das macht die Papiertragetaschen bei den Endkunden so beliebt.“

Der Zellstoff, der als Rohstoff für Papiertragetaschen verwendet wird, stammt zum überwiegenden Teil aus kontrolliert nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Recyclingquote für Papier und Pappe erreicht in Deutschland laut Umweltbundesamt mit 74 Prozent einen Spitzenwert. Papiertragetaschen bilden am Ende ihrer Nutzungszeit in der Kreislaufwirtschaft wieder wertvolles Rohmaterial.[1] Der Anteil von bereits recyceltem Papier bei Papiertragetaschen wächst aufgrund der technischen Entwicklung ständig.

Der Produktionsprozess wird ebenfalls immer nachhaltiger. Der spezifische Energieverbrauch zur Herstellung von Papier und Karton hat sich kontinuierlich verringert.[2]

So werden 56 Prozent der in  Europa für  die Papierherstellung  eingesetzten Energie aus  Biomasse[3] gewonnen. Allein in den skandinavischen Ländern stammt über 2/3 der Energie aus regenerativen Energiequellen.[4]

Der Wasserbedarf bei der Papierherstellung wurde durch die Kreislaufführung deutlich gesenkt. Er liegt heute bei durchschnittlich nur noch 9 Liter pro kg Papier. Dieses Wasser wird überdies bis zu 10 Mal wiederverwendet. 80 Prozent des Abwassers aus der Papierproduktion werden organisch oder mechanisch in firmeneigenen Anlagen gereinigt.[5] Oft übernehmen Papierfabriken auch zusätzlich die Abwasserreinigung benachbarter Kommunen.

Der Umweltaspekt setzt sich auch in der für die Werbewirksamkeit wichtigen Bedruckung der Papiertragetaschen fort. Die deutschen Hersteller von Papiertragetaschen verwenden zu 100 Prozent wasserbasierte Druckfarben. Auch das spricht für die nachhaltige Arbeitsweise der Branche.

[1] https://www.umweltbundesamt.de/daten/abfall-kreislaufwirtschaft/entsorgung-verwertung-ausgewaehlter-abfallarten/altpapier 

[2] https://www.vdp-online.de/fileadmin/Datensammlungen/Publikationen/Papierhoch7_de.pdf 

[3] CEPI Sustainability Report 2013

[4] http://www.nordicenergy.org

[5] VDP-Jahresbericht 2017

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