Sonntag, 26. Februar 2017


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Städtetourismus in Passau von größter Bedeutung/München liegt bundesweit bei Metropolen vorn / Bayerns Wirtschaftsministerin Müller sieht Zusammenhang zwischen Wirtschaftsdynamik und Tourismusboom

Müller: "Mix aus Attraktivität, Angebot und Aufschwung entscheidend"

(lifePR) (München, ) In Ostbayern und in der Münchner Flughafenregion liegen die bayerischen Städte mit der höchsten Übernachtungsintensität. Einer aktuellen Untersuchung zufolge fielen 2007 von allen bayerischen Städten über 25.000 Einwohnern in Passau mit 841 die meisten Übernachtungen auf 100 Einwohnern an. Nach Passau folgen München, Erding, Freising und Regensburg. "Ein guter Mix aus Attraktivität, ansprechendem Übernachtungsangebot und wirtschaftlicher Dynamik führt dazu, dass der Tourismus dort eine wichtige Rolle einnimmt", betont Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller.

In München kommen auf 100 Einwohner 724 Übernachtungen. Müller: "Das ist von allen deutschen Millionenstädten mit deutlichem Vorsprung der größte Wert. Bayerns Landeshauptstadt ist damit relativ gesehen Deutschlands Tourismus-Metropole Nr. 1." Berlin liege zum Vergleich bei etwas über 500 und Hamburg über 400. In Erding und Freising liegt die Übernachtungsintensität bei 612 bzw. 603. Viele Geschäftsreisende dominieren das Bild dieser beiden attraktiven Städte im Norden Münchens.

Regensburg habe laut Ministerin Müller durch die Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe und den eindrucksvollen Bildern beim Papst-Besuch einen enormen weiteren Aufschwung im Tourismus genommen und sei dadurch in die bayerischen Top 5 bei der Übernachtungsintensität aufgestiegen. 2007 entfielen auf 100 Einwohner der Oberpfälzer Hauptstadt 568 Übernachtungen. "Wer heute durch Regensburg und seine unvergleichliche Altstadt geht, sieht den zunehmenden Tourismus bei jedem Schritt", so die Ministerin.

Eigentliche Nr. 1 bei der Übernachtungsintensität in Orten über 25.000 Einwohnern wäre im Freistaat und sogar in ganz Deutschland unangefochten Garmisch-Partenkirchen mit 3.200 Übernachtungen auf 100 Einwohnern. Der hauptsächlich touristisch geprägte größte bayerische Alpenort ist trotz seiner 28.000 Einwohner allerdings ein Markt und wurde daher in der Studie außen vor gelassen.

Die Untersuchung hatte die Münchner dwif Consultuing GmbH im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes DTV durchgeführt. Gegenstand der Erhebung waren 203 bundesdeutsche Städte mit über 25.000 Einwohnern und mehr als 100.000 Übernachtungen pro Jahr. Die Übernachtungsintensität misst die Anzahl der Übernachtungen pro 100 Einwohner. Die höchste Übernachtungsintensität hatten die Gutachter dabei mit rund 2750 für den rheinlandpfälzischen Kurort Bad Neuenahr-Ahrweiler vor dem sauerländischen Schmallenberg mit knapp über 2.600 und dem niedersächsischen Cuxhaven mit rund 2.400 ermittelt. In kleineren und mittelgroßen Städten ist der Tourismus relativ bedeutender: Mit 578 Übernachtungen pro 100 Einwohner lag die Übernachtungsintensität 2007 bundesweit betrachtet dort deutlich über dem Schnitt bei den Großstädten, der bei 258 lag. Nähere Informationen zur Studie sind im Internet abrufbar unter http://www.deutschertourismusverband.de/index.php?news_id=273&pageId=96&startId=0&show_year=2008

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