Mittwoch, 22. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 66788

13. Städtenetzkonferenz in der neuen IBA-Stadt Naumburg

Die Frage der Vermittlung von Baukultur und Stadtentwicklung, 25. September

(lifePR) (Dessau, ) Naumburg, seit dem Sommer IBA-Stadt, ist Gastgeber der 13. Städtenetzkonferenz am 25. September. Im Mittelpunkt des Treffens stehen Möglichkeiten der Vermittlung von Stadtentwicklung und Baukultur, ein Aspekt, mit dem sich Naumburg auch im Rahmen seines IBA-Themas "Stadt-Bildung" auseinandersetzt. Dabei geht die Stadt davon aus, dass eine demokratische Mitwirkung in Stadtentwicklungsprozessen gerade dann möglich ist, wenn die Bürger die Option haben, sich über Architektur, Stadtökologie oder Wohnumwelt zu informieren. Gerade dann - so die These - sind sie bereit, sich gestaltend in den Prozess der Stadtentwicklung und Vitalisierung einzubringen.

Am Beispiel Naumburgs erläutern Vertreter der Stadtverwaltung und des IBA-Büros, wie Elemente der IBA-Präsentation im Abschlussjahr 2010 aussehen können und wie daraus ein landesweites Konzert zu Baukultur und Stadtumbau werden kann. Neben einem Rundgang durch die Altstadt und der Präsentation von Schulprojekten zu Architektur und Stadtökologie stehen auf dem Programm auch Vorträge über das Forschungsprojekt "Baukultur in der Schule" (Prof. Gert Kähler) und den Masterstudiengang "Architekturvermittlung" (Prof. Dr. Riklef Rambow, BTU Cottbus).

Termin: Donnerstag, 25. September 2008, 11:00 - 16:30 Uhr
Ort: Naumburg-Haus, Lindenring 34, 06618 Naumburg
Interessierte können nach vorheriger Anmeldung unter info@iba-stadtumbau.de an der Städtenetzkonferenz teilnehmen.

Das Städtenetz der IBA Stadtumbau 2010 bietet eine Plattform für die Kommunikation und Diskussion von IBA-Themen und -Projekten. Die Konferenzen finden zweimal im Jahr statt. Sie sind nicht nur ein Instrument der IBA-Städte, sondern ein Angebot für alle Städte in Sachsen-Anhalt, die Fördermittel aus dem Programm "Stadtumbau Ost" erhalten. Das Städtenetz dient sowohl dem Erfahrungsaustausch untereinander als auch der Auseinandersetzung mit neuen inhaltlichen Impulsen.

Internationale Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, IBA-Büro GbR

Die IBA Stadtumbau 2010 wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Das Land Sachsen-Anhalt beauftragte die Stiftung Bauhaus Dessau und die SALEG Sachsen-Anhaltinische Landes-entwicklungsgesellschaft mbH mit ihrer Vorbereitung und Durchführung, um sich beispielhaft mit den Problemen und Chancen schrumpfender Städte auseinanderzusetzen.

Dabei versteht sich die IBA Stadtumbau 2010 als ein Labor, in dem unter den Bedingungen des demografischen Wandels verschiedene Werkzeuge des Stadtumbaus exemplarisch erprobt und angewendet werden. Ziel ist es, modellhafte Projekte zu entwickeln, die Zeichen setzen für die internationale Stadtforschung und -gestaltung. Die 19 beteiligten Städte in Sachsen-Anhalt ha-ben sich spezifische Themen zu ihrer Profilierung gewählt. Voraussetzung für die Mitwirkung an der IBA Stadtumbau 2010 ist, dass sich die beteiligte Stadt ein ganz spezifisches Profil erarbei-tet, das auf die Stärkung und Nutzung ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Potenziale setzt und als Leitlinie der baulich-räumlichen Entwicklung dienen kann. Gleichzeitig soll das Thema für den Gesamtprozess relevant und in seinen Ergebnissen auf andere Städte übertrag-bar sein.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

51. Gartenbauwissenschaftliche Jahrestagung in Osnabrück

, Bildung & Karriere, Hochschule Osnabrück

Von Mittwoch, 1. März um 8:30 Uhr bis Samstag, 4. März um 16 Uhr, findet die Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaf­tlichen Gesellschaft...

"Legionellen - Gefahr aus der Dusche"

, Bildung & Karriere, Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

Die Pflicht zur Untersuchung des Trinkwassers auf Legionellen ist vom Gesetzgeber vor allem bei Vermietung in Mehrfamilienhäusern, für Hotels...

Malerei intensiv - Von den Grundlagen bis zum Aufbau II

, Bildung & Karriere, Hochschule Bremen

Im Rahmen des Weiterbildungsstudiu­ms „Gestaltende Kunst“ der Hochschule für Künste und der Hochschule Bremen bietet die Koordinierungsstelle...

Disclaimer