Donnerstag, 19. April 2018


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Fotografie und unser "Bild" vom Nationalsozialismus

Obersalzberger Gespräch

München, (lifePR) - Fotos werden sowohl in der Wissenschaft als auch in der musealen Praxis entweder naiv als objektive Dokumente bzw. Abbilder der Realität verwendet. Oder sie werden als „Propaganda“ im Sinne des schönen Scheins der NS-Diktatur verstanden, die es zu „enttarnen“ gilt. Aufgabe wäre es jedoch, sowohl professionelle als auch private Fotografie im Nationalsozialismus als kommunikative (und damit auch politische) Praxis zu interpretieren, die zwischen Subjektivität und Ideologie vermittelte.

Der Vortrag von Maiken Umbach (University of Nottingham) basiert auf ihrem aktuellen Projekt „Photographing National Socialism: Experience and Ideology in Germany, 1933-1945“, in dem sie die fotografische Praxis im Nationalsozialismus an Beispielen privater Fotografie in Alben aus unterschiedlichen Kontexten untersucht. Die Moderation übernimmt Sylvia Necker (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin).

Die Veranstaltung findet am 23. Februar 2017 um 19 Uhr im Kongresshaus Berchtesgaden, „Kleiner Saal“, Maximilianstraße 9, 83471 Berchtesgaden statt. Wir möchten Sie dazu herzlich einladen und bitten um Anmeldung telefonisch unter (08652) 947960, per Fax unter (08652) 947969 oder per E-Mail an organisation@obersalzberg.de.

Weitere Informationen zu künftigen Veranstaltungen des Instituts für Zeitgeschichte finden Sie auf unserem online-Terminkalender unter www.ifz-muenchen.de/Veranstaltungen

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