Das 6. Kieler Schulleitungssymposium sieht in der professionellen Entwicklung des Fachunterrichts eine Kernaufgabe von Schulleitungen

(lifePR) ( Kiel, )
"Die auf unserem ersten Kieler Schulleitungssymposium 2004 verabschiedeten Kieler Thesen haben entscheidende Impulse für die bundesweite Diskussion über Schulmanagement und Qualitätsentwicklung gegeben", sagte Dr. Thomas Riecke-Baulecke, Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und Initiator des Kieler Symposiums heute (18. September) bei der Eröffnung der zweitägigen Veranstaltung vor über 300 schulischen Führungskräften aus Schleswig-Holstein und dem ganzen Bundesgebiet. "Wir feiern heute also unser zehnjähriges Jubiläum. Das wollten wir nutzen, um vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse aus der Bildungsforschung, Politik und Praxis eine Aktualisierung der Thesen zu präsentieren." Dazu gehöre zum Beispiel auch die Beschäftigung mit einer inklusiven Schule. "Die Ergebnisse der Bildungsforschung zeigen, dass die Grundlage für ein erfolgreiches Lernen von Schülerinnen und Schülern ein guter Fachunterricht ist, der immer auch die individuellen Voraussetzungen in den Blick nehmen muss", begründete Riecke-Baulecke den thematischen Schwerpunkt des diesjährigen Symposiums. In den Hauptvorträgen, Foren und Workshops mit bundesweit anerkannten Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Hans Anand Pant vom Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen Berlin (IQB) oder Prof. Dr. Elsbeth Stern von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich erhielten die Schulleitungen daher vielfältige Anregungen, wie sie dieser Kernaufgabe gerecht werden könnten.

"Die beeindruckende Anzahl von 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeugt von dem großem Interesse am Thema und von seiner Bedeutung für die Weiterentwicklung von Schule", sagte die Ministerin für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein Britta Ernst. Sie hob hervor, dass die aktuellen Kieler Thesen im Dialog mit vielen unterschiedlichen Beteiligten entwickelt worden seien und begrüßte es, dass Vertreterinnen und Vertreter der Universitäten, aus der Wirtschaft, aus Schulleiter- und Lehrerverbänden, aus Schulaufsicht und Ministerium sowie vom IQSH dabei eine einheitliche Position gefunden hätten, die die wichtige Rolle von Schulleitungen deutlich mache.

Ausgerichtet wurde das Schulleitungssymposium vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) gemeinsam mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), dem Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein e.V. (UVNord).

Weitere Informationen: http://www.kieler-schulleitungssymposium.de
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