Dienstag, 17. Juli 2018


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ifaa zeigt: Wer am Puls der Zeit ist, konnte den technischen Fortschritt schon immer gewinnbringend nutzen

Düsseldorf, (lifePR) - „Wer traditionelle Ansätze wie Ganzheitliche Produktionssysteme und Industrial Engineering intensiv nutzt, der integriert auch neue Möglichkeiten der Digitalisierung stärker“ weiß Dr. Marc-André Weber vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft, ifaa e. V. Der wissenschaftliche Experte referierte am Landeskongress NRW der Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) am 21.11.2017 über Ergebnisse einer Studie aus dem BMBF-Forschungsprojekt TransWork.

Dr. Weber ging in seinem Plenumsvortrag der Frage nach, wie Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung aussehen. „Es ist traurig, dass die Angst vor Arbeitsplatzverlusten immer wieder zur Stimmungsmache gegen den technischen Fortschritt missbraucht wird“ betonte er. Auch wenn einzelne Branchen und Tätigkeiten - im Zuge der bereits seit den 1970er Jahren voranschreitenden Digitalisierung - an Bedeutung verloren haben und Einschnitte hinnehmen mussten, blieben die immer wieder prophezeiten massiven Arbeitsplatzverluste insgesamt aus. „Das Gegenteil ist der Fall: heute arbeiten so viele Menschen wie noch nie in Deutschland. Der technische Fortschritt hat den Berufsalltag viel angenehmer gestaltet und wird dies auch zukünftig tun.“

Positiv stimmt den Experten, dass viele Unternehmen die Digitalisierung bereits als Chance begriffen haben und aktiv Prozesse und Geschäftsmodelle weiterentwickeln. „Im Rahmen des Forschungsprojekts TransWork haben wir Unternehmer befragt, ob sie die Digitalisierung bei der Prozessverbesserung nutzen – 75% haben mit Ja geantwortet“ weiß Dr. Weber zu berichten. Einzig der Datenaustausch mit anderen Unternehmen in der Wertschöpfungskette macht ihm Sorgen – hier ist noch Handlungsbedarf.

„Vor allem große Unternehmen entwickeln sich insgesamt aktiver weiter als kleine und mittelständische Unternehmen“ ergänzte Dr. Weber. Der Betriebswirt betonte dabei, wie wichtig definierte Prozesse und festgelegte Standards sind, damit die Digitalisierung erfolgreich eingesetzt werden kann, bspw. um Menschen und Maschinen miteinander zu vernetzen. Auf dieser Grundlage können alle Arbeitnehmer, auch Zeitarbeitnehmer, viel besser in Prozesse integriert und digital bei der Arbeit unterstützt werden.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier: https://www.arbeitswissenschaft.net/downloads/studien/

 

 

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