Stärkere Zusammenarbeit im Gesundheitsmarkt

INSIGHT Health-Unternehmergespräche 2015

(lifePR) ( Waldems-Esch, )
Bei den diesjährigen INSIGHT Health-Unternehmergesprächen trafen sich am 19. und 20. Februar in Königstein-Falkenstein Geschäftsführer aus Pharmaindustrie und -verbänden, um gemeinsam mit den Spezialisten von INSIGHT Health aktuelle Themen des Arzneimittelmarktes zu diskutieren. Im Fokus standen neben der Zusammenarbeit der mittelständischen Pharma-Unternehmen in Deutschland gemeinsame Projekte zwischen Krankenkassen und Pharmaindustrie.

INSIGHT Health präsentierte zu Beginn die Weiterentwicklung ihrer Datenservices im OTC-Bereich. Im Rahmen des Projektes IH-GLOBAL wurde die Datenabdeckung des weltweiten Pharma-Umsatzes im vergangenen Jahr auf über 40 Prozent ausgeweitet. Die Länderdaten aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Russland und den USA werden im nächsten Schritt durch die Gründung einer Ländergesellschaft in der Schweiz um ein viertes europäisches Land erweitert. Ziel ist eine D-A-CH Datenbank mit integrierten Daten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dass internationale Pharmadaten auch für mittelständische Unternehmen von Interesse sind, zeigen die Firmenpräsentation von Markus Bauer, Geschäftsführer von APOGEPHA, sowie die rege Anschlussdiskussion der Unternehmer. Beim Erfahrungsaustausch der Geschäftsführer zu Spezialisierungs- und Vertriebsstrategien mittelständischer Pharmaunternehmen waren auch internationale Aufstellung und Vertrieb Kernpunkte der Diskussion. Dr. Kai Joachimsen, Geschäftsführer bei Chiesi, legte bei der Vorstellung seines Unternehmens den Schwerpunkt auf aktuelle Forschungsprojekte sowie die internationale Aufstellung des Unternehmens.

Beim Thema Versorgungsmanagement wurde eine nationale Perspektive eingenommen. Harald Möhlmann, Geschäftsführer Versorgungsmanagement der AOK Nordost, zeigte in seinem Vortrag, dass die Herausforderungen der Gesundheitsversorgung in Deutschland die Zusammenarbeit von Krankenkassen und Pharmaindustrie erfordern. Hierbei thematisierte er neben dem Problem der Multimedikation auch die sehr hohen Kosten moderner Arzneimitteltherapien. Chancen für eine Kostenreduktion sieht er vor allem in Verträgen, die beiden Seiten Nutzen bringen. Möhlmann betont die Notwendigkeit eines Wandels der Pharmaindustrie hin zu einem Gesundheitsmanagement, das über die Entwicklung von Arzneimitteln hinausgeht. Diese Veränderung müssten Krankenkassen und Pharmaindustrie gemeinsam angehen.

Spannend für die Zukunft von Pharmaindustrie und Gesundheitswirtschaft ist auch der gesellschaftliche Wandel in der Informationstechnik. Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft nennt Prof. Hansjörg Zimmermann in seinem Vortrag eine gesellschaftliche Revolution, die der Industriellen Revolution gleicht. Die Visionen zukünftiger Möglichkeiten sind sehr anschlussfähig an die angesprochenen Herausforderungen im Versorgungsmanagement: Bessere Vernetzung und Messgeräte, die ständig Werte messen und auswerten, ermöglichen eine zunehmende Individualisierung der Therapien und auch die Polymedikation kann durch leichteren Zugriff auf Gesundheitsdaten eher vermieden werden. So ermöglichte Zimmermanns Vortrag eine Vorstellung vom Potenzial der Datentechnik von Morgen für eine bessere Gesundheitsversorgung.
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