Freitag, 24. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 668831

Eine Musiklegende ist gestorben

Mike Hennessey wurde 89 Jahre alt und spielte bis zuletzt Jazz auf seinem Piano in Durchhausen

Freiburg, (lifePR) - Mike Hennessey, eine der großen Persönlichkeiten des globalen Musikmarktes, starb am Mittwoch vergangener Woche im Alter von 89 Jahren in Durchhausen (Baden-Württemberg). Wie seine Familie heute mitteilte, ist Mike Hennessey nach kurzer aber schwerer Krankheit verstorben und wurde im engsten Familienkreis in Durchhausen bei Stuttgart beigesetzt.

Hennessey war weltweit ein gefeierter Pianist bekannter Jazz-Ensembles. Er schrieb viele Biografien über berühmte Jazzmusiker unter anderem Kenny Clarke, Johnny Griffin, Ronnie Scott  und half unzähligen globalen Popstars, eine Karriere zu machen, weil er in seinen fast drei Jahrzehnten als internationaler Chefredakteur der weltweit renommierten Musikzeitschrift Billboard in New York genau wusste, was in den Charts Erfolg hatte.

Seit 1989 lebte Hennessey mit seiner Ehefrau, der bekannten Konzertagentin Gaby Kleinschmidt, in der idyllischen Landschaft von Durchhausen. Er spielte bis zu letzt an seinem Klavier, komponierte und vermochte immer wieder bekannten Jazz-Kompositionen seinen eigenen Stil zu geben. Der humorvolle Journalist und Musiker hatte Durchhausen kennen und lieben gelernt. Er gab auch teilweise in der Umgebung Jazz-Konzerte, um mit seinen Nachbarn und Freunden Spaß zu haben.

Mike Hennessey wurde 1928 in London geboren. Er galt als sagenumwobener Jazz-Spezialist, der sich mit den vielen Kontakten zur Rock- und Popszene einen Namen machte und nicht wenigen legendären Bands wie den Beatles, deren Pressesprecher er sogar einige Jahre war zu größerem Erfolg verhalf. Aber auch vielen Jazz-Stars konnte er auf Grund seine Liebe und Hingabe zum Jazz zu mehr Popularität und Anerkennung verhelfen. Er begleitete sie besonders am Anfang der Karriere, um ihnen Tipps zu geben und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Er stand ihnen auch im Studio als Produzent zur Seite wo er unter anderem für Jazz Label wie das legendäre MPS Label oder auch für IN+OUT Records produzierte. Mike Hennessey wurde zur lebenden Legende unter Künstlerinnen und Künstler. Die international agierenden Musikbosse suchten seinen Kontakt und konnten dank seiner Erfahrung kleine unabhängige Jazzmarken überleben lassen, weil Hennessey auch hier half.

Musik-Fachzeitschriften in den USA, Polen, Schweden, Deutschland und Australien druckten in regelmäßiger Folge die Hennessey-Beiträge, um ihren Leserinnen und Lesern neue Trends vorzustellen.

Eins hat er in seinem langen, abwechslungsreichen Leben nicht g A WLW Potential 2017eschafft und er gestand es mit einem Augenzwinkern ein: „Ich habe nie hundertprozentig Deutsch gelernt, weil man es mir in Deutschland viel zu leicht gemacht hat und immer gleich Englisch sprach. Aber ich gebe mir immer noch Mühe.“

Mike Hennessey hatte sein Glück in Durchhausen gefunden. „Seit ich meine Gaby vor 30 Jahren bei einem Jazzkongress in New York getroffen habe und anschließend  nach meiner Pensionierung bei Billboard in das wunderschöne Durchhausen gezogen bin, macht es mir heute noch mehr Spaß, Klavier zu spielen und mit ihr zu den wichtigsten Jazz-Festivals der Welt zu reisen.“

Mike Hennessey fand seine letzte Ruhe dort, wo er es sich immer gewünscht hat, in Durchhausen.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

GLM Rabatt auf Winter-Weihnachts-Wohlfühlmusik

, Musik, ebam GmbH

Weil wir finden, dass Vinyl das knisternde Kaminfeuer unter den Tonträgern ist und der Sound eine wohlige Wärme verbreitet, gibt es jetzt einen...

Otto lädt ein: das Familienkonzert mit der Dresdner Philharmonie

, Musik, Dresdner Philharmonie

Beliebt bei Klein und Groß ist auch in dieser Spielzeit Otto mit seinen vielen Fragen zur Musik wieder fester Bestandteil des Familienprogramms...

Mahler, Schumann, Ives: Antonello Manacorda im Matineekonzert der Dresdner Philharmonie

, Musik, Dresdner Philharmonie

Von Mozarts „Lucio Silla“ am Théâtre de la Monnaie in Brüssel und seinem Debüt beim Deutschen Symphonie-Orchester in Berlin direkt nach Dresden:...

Disclaimer