Und es bewegt sich doch

Risse oder Fugen im Parkett verhindern

(lifePR) ( Stuttgart, )
Der neue Parkettboden ist verlegt, doch einige Monate später folgt der erste Schreck: Fugen oder im schlimmsten Fall sogar Risse zeichnen sich ab. Wie konnte dies passieren? In der Regel ist die Ursache im Raumklima zu finden. Das Parkett ist während der Heizperiode in der kalten Jahreszeit heruntergetrocknet, weil die Luftfeuchtigkeit in den Räumen zu niedrig war. Die Holzfeuchte verringert sich und das Holz zieht sich zusammen. Um das Risiko von Rissen und Fugen vorab zu minimieren, empfiehlt es sich daher, den Untergrund vor dem Verlegen sorgfältig vorzubereiten und das Parkett vollflächig fest zu kleben.

Im Grunde sind sich Mensch und Parkett gar nicht so unähnlich – beide benötigen Sauerstoff, nehmen Wasser auf und geben es ab. Wer sich Parkett ins Haus oder die Wohnung holt, weiß ein Stück Natur sein eigen. Nur: Wie dort reagiert das Holz auch in Innenräumen, es nimmt geringe Mengen Wasser aus der Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab. Die Folge ist, dass sich Holz dem vorliegenden Raumklima anpasst: Bei hoher Luftffeuchtigkeit (z.B. in heißen Sommermonaten) nimmt es mehr Wasser auf und quillt leicht. Im Winter dagegen ist die Luftfeuchtigkeit während der Heizphase oft zu niedrig – das Parkett „verdurstet“ quasi, trocknet herunter und zieht sich zusammen. Ist es zu trocknen, kann es Risse kriegen oder nimmt so viel an Volumen ab, dass sich deutliche Fugen zwischen den Parkettstäben abzeichnen.

Grundsätzlich ist am Quellen und Schwinden der Holzelemente nichts verkehrt, sondern dies ein natürlicher Vorgang. Im Fachjargon heißt es, das Parkett „arbeitet“ (noch eine Parallele zum Menschen). Leichte Fugenbildungen gehen dann zurück, wenn das Holz wieder mehr Feuchtigkeit aus der Luft aufnimmt. Um Fugen und Risse aber klein zu halten oder ganz zu vermeiden, sollten Besitzer das Raumklima im Griff behalten. Ideal ist eine Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent – das minimiert zusätzlich das Schimmelrisiko an Wand und Decke. Hier können während der Heizperiode Raumluftbefeuchter aushelfen.

Entscheidend ist jedoch vor dem Verlegen des Parketts auf jeden Fall, dass dieses vollflächig fest auf den Untergrund geklebt wird. Lose oder schwimmend verlegtes Parkett besitzt eine größere Beweglichkeit. Die feste Haftung mit dem Boden fixiert die Holzstäbe und bringt auch weitere Vorteile mit sich. Zum Beispiel ist das Parkett strapazierfähiger und robuster, der Trittschall fällt geringer aus und Fußbodenheizungen leiten ihre Wärme schneller in den Raum. Ist das Parkett fest geklebt, kann es zudem über Jahrzehnte hinweg mehrfach renoviert werden.

Das Kleben ist aber auch von Relevanz, wenn es wider Erwarten doch zu auffälligen Fugen gekommen ist. Nur geklebtes Parkett lässt sich dann abschleifen, kitten und neu versiegeln, sodass es wieder aussieht wie zuvor. Das Kleben übernimmt am besten der Parkettleger, da auch eine sorgfältige Vorbereitung des Untergrundes wichtig ist. Kommt das Parkett jedoch auf einen noch zu feuchten Estrich, quellen die Holzstäbe auf, während der Klebstoff bereits aushärtet. Zieht sich das Holz später wieder zusammen, kommt es zwangsläufig zu Schäden.

Setzt der Profi bei seinen Arbeiten Kleb- und Verlegewerkstoffe mit dem EC1-Siegel ein, wird nicht nur die Fugengefahr minimiert, sondern auch die Ausdünstungen und Emissionen aus den Baustoffen. So wird eine wohngesunde Raumluft sichergestellt – und von der profitieren nicht nur die Bewohner, sondern auch der „atmende“ Parkettboden.

Weitere Vorteile von geklebtem Parkett auf www.initiative-pik.de
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