Samstag, 21. Oktober 2017


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Bundesministerin zum Aktionstag "Pro Berufsbildung" in Schweriner IHK

Schwerin, (lifePR) - Unter dem Motto "Berufsausbildung oder Studium - Wie gleichwertig sind die Ausbildungswege?" stand das Forum der Industrie- und Handelskammern des Landes und der Handwerkskammer Schwerin am 25. Juni 2015 im Schweriner Ludwig-Bölkow-Haus. Gemeinsam mit Unternehmern, Vertreter aus den Schulen und der Verwaltung diskutierten die ca. 120 Teilnehmer grundsätzliche Wege nach der Schulausbildung mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka.

Auf dem gemeinsamen Unternehmerforum wurde der zunehmende Trend der Schulabgänger in Deutschland zu Abitur und Studium kritisch hinterfragt. Nach einem Impulsvortrag der Bundesministerin und anschließender Fragerunde, diskutierten im Rahmen einer Podiumsdiskussion Ausbildungsunternehmen aus Industrie und Handwerk, Vertretern der Hochschulen und Auszubildende mit einem Mitglied des Landtages MV, über die Gleichwertigkeit der Bildungswege.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Schwerin, Hans Thon, und der Präsident der Handwerkskammer Schwerin, Peter Günther, äußerten im Rahmen ihrer Begrüßungen grundlegende Forderungen. Demnach sieht die Wirtschaft die Notwendigkeit einer gemeinsamen Berufs- und Studienorientierung an allen allgemeinbildenden Schulen, durch die Anrechnung in der Berufsausbildung erworbener Leistungen auf Studiengänge und in der Gleichwertigkeit unterschiedlicher Bildungswege für die individuelle berufliche Laufbahn.

In der Podiumsdiskussion wurde an den eigenen Lebensbeispielen herausgestellt, dass es keinen "Königsweg" in der Ausbildung gibt. Berufliche Bildung ist schon lange keine Sackgasse mehr. Neben den Übergängen von der Berufsausbildung zum Studium muss es geeignete und attraktive Angebote für Abiturienten in der Berufsausbildung, wie z.B. duale Studiengänge geben.

Der Geschäftsführer der Egger Holzwerkstoffe GmbH Wismar, Jürgen Buck, und der Geschäftsführer der Treppenbau Derstappen GmbH Brüsewitz, Oliver Guhl, betonten, dass die Unternehmen wechselwilligen Studenten interessante Angebote in der Region Westmecklenburg bieten.

Auszubildende Miriam Redemund hat nach ihrem Wechsel vom Studium einen guten Start in die Ausbildung als Schornsteinfegerin gefunden und belegte Platz 3 des Wettbewerbes "Top Azubi der Handwerkskammern des Landes M-V". Desirée Elsa Walter hat nach ihrer Realschule die Fachhochschulreife erworben, die Berufsausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit überdurchschnittliche Leistungen absolviert, so sie in als Stipendiatin in die Begabtenförderung aufgenommen wurde. Ein duales Studium wird nicht ausgeschlossen.

Durch die demografische Entwicklung steht die Wirtschaft gegenwärtig vor völlig neuen Herausforderungen. Für die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Gewinnung geeigneter Fachkräfte zu einer der zentralen Fragen geworden. Sie gehen dabei neue und kreative Wege und fordern die dazu notwendigen Rahmenbedingungen durch die Politik ein.

Der Geschäftsführer der Egger Holzwerkstoffe GmbH Wismar, Jürgen Buck, und der Geschäftsführer der Treppenbau Derstappen GmbH Brüsewitz, Oliver Guhl, betonten, dass die Unternehmen wechselwilligen Studenten interessante Angebote in der Region Westmecklenburg bieten.

Auszubildende Miriam Redemund hat nach ihrem Wechsel vom Studium einen guten Start in die Ausbildung als Schornsteinfegerin gefunden und belegte Platz 3 des Wettbewerbes "Top Azubi der Handwerkskammer". Desirée Elsa Walter hat nach ihrer Realschule die Fachhochschulreife erworben, die Berufsausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel mit überdurchschnittliche Leistungen absolviert, so sie in als Stipendiatin in die Begabtenförderung aufgenommen wurde. Ein duales Studium wird nicht ausgeschlossen.

Durch die demografische Entwicklung steht die Wirtschaft gegenwärtig vor völlig neuen Herausforderungen. Für die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern ist die Gewinnung geeigneter Fachkräfte zu einer der zentralen Fragen geworden. Sie gehen dabei neue und kreative Wege und fordern die dazu notwendigen Rahmenbedingungen durch die Politik ein.

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