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Pressemitteilung BoxID: 349162 (Industrie- und Handelskammer Trier)
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IHK-Weinausschuss benennt neue Mitglieder

(lifePR) (Trier, ) Die IHKs Trier, Koblenz und Pfalz haben neue Mitglieder für den gemeinsamen Weinausschuss der IHKs in Rheinland-Pfalz und Hessen benannt. So werden künftig Sven Frieß (Franz Wilhelm Langguth Erben, Traben-Trarbach), Andreas Pieroth (WIV Wein International, Langenlonsheim) und Anja Wissing (Weinkellerei Emil Wissing, Oberotterbach) aktiv mitwirken. Ausgeschieden sind nach langjähriger Mitwirkung Dorothee Götte (Weinkellerei Langguth) und Dr. Herbert Rasenberger (WIV Wein International). Ausschussvorsitzender Dr. Dirk Richter dankte beiden Mitgliedern für ihr großes Engagement und die Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Ausschusses hin zu einem Sprachrohr für die gewerbliche Weinwirtschaft.

Gemeinsam mit Weinrechtsexperten aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium und dem rheinland-pfälzischen Weinbauministerium diskutierten die Mitglieder des Ausschusses über anstehende Änderungen der "Gemeinsamen Marktordnung für Agrarprodukte" und deren Auswirkungen auf die Weinwirtschaft. "Auch auf Bundesebene steht eine Änderung des Weingesetzes bevor, die einzelne Länderermächtigungen zur Profilierung der Einzel- und Steillagen vorsieht", erläuterte Dr. Michael Köhler, Bundeslandwirtschaftsministerium, Bonn. Darüber hinausgehende Anpassungswünsche zur "Einbetriebsregelung" beim Hektarertrag und zur Zusammensetzung des DWI-Aufsichtsrats lehnte der Weinausschuss ab. So genannte "Katasterlagen" sollten als weitere kleinere geographische Einheiten zur Ergänzung von Einzellagen oder Ortsnamen in das Weingesetz mit aufgenommen werden. Änderungen zu den Großlagen sind nach Meinung der Mitglieder mit Vorsicht und nach Prüfung der Marktbedeutung vorzunehmen. Als Alternative zu Großlagen und Bereichsnamen hat die IHK Trier bereits Vorschläge zu "Regionalweinen" und deren Abgrenzung vorgelegt und in die Diskussionen ministerieller Arbeitsgruppen eingebracht.

Die Aussichten zur Weinernte betreffend äußerten sich die Vertreter der Kellereien, Genossenschaften, Kommissionäre und Weingüter sehr optimistisch. "Die heiße Witterung der vergangenen Tage hat noch einmal einen Reifeschub gebracht, auch wenn die Ergebnisse je nach Standort und Rebsorte differenziert zu betrachten sind", bewertete Dr. Richter die Situation. Einige Kellereivertreter sorgten sich um die Dornfeldervermarktung, da Listungsverluste im Handel nur schwer auszugleichen seien. Erfreulich stabil verlaufe die Nachfrage nach Weißweinen, vor allem bei Burgundersorten und Riesling.