Ausbildungsangebote zum Tee

Aktion "Kariyer-Macher" der IHK Südlicher Oberrhein geht am 3. März in Müllheim weiter

(lifePR) ( Freiburg, )
Die IHK Südlicher Oberrhein organisiert im Rahmen ihrer Kampagne „Kariyer-Macher“ am 3. März um 16:30 Uhr im Bürgerhaus in Müllheim eine weitere „Teestunde mit Ausbildungsangeboten“ speziell für türkische Jugendliche.

Bei Tee aus dem Samowar und türkischen Spezialitäten haben türkische Jungen und Mädchen nach Terminen in Freiburg, Offenburg und Emmendingen nun in Müllheim die Möglichkeit, ganz ungezwungen Unternehmer aus der Region zu treffen, die offene Ausbildungsstellen anbieten. Mit dabei sind dieses Mal unter anderem Auma, Edeka Südwest, der Logistikdienstleister Karl Dischinger, Lidl sowie das Autohaus Schmolck. Die angebotenen Berufe reichen dabei vom Karosserie- und Fahrzeugbauer über Kauffrau für Marketingkommunikation oder Kaufmann für Büromanagement bis zur Fachkraft für Lagerlogistik. Details zu den Ausbildungsstellen der Firmen im Netz unter www.kariyer-macher.de. Auch Ausbildungsberater der IHK Südlicher Oberrhein sowie der Handwerkskammer Freiburg werden vor Ort sein, um Fragen rund um die duale Ausbildung zu beantworten.

„Kariyer-Macher bietet mehr als nur gedruckte Informationen in Broschüren“, erklärt Simon Kaiser, Leiter des Geschäftsbereichs Berufsbildung bei der IHK: „Unternehmer und Azubis-in-spe können sich bei unseren Speeddating-Terminen kennenlernen; die Jugendlichen können dann ihre Bewerbungen direkt abgeben und einen Termin zum Probearbeiten oder für ein Kurzpraktikum vereinbaren.“ IHK-Präsident Dr. Steffen Auer sieht in der „Teestunde mit Ausbildungsangeboten“ einen ganz konkreten Vorteil für die jungen Leute: „Es ist die perfekte Möglichkeit für türkische Jugendliche, sich genau die Ausbildungsbetriebe zu suchen, bei denen Persönlichkeit und Interesse vor Nationalität und Noten stehen.“

Unterstützt wird die Aktion der IHK vom Türkischen Generalkonsulat Karlsruhe. Muhammet Kiran, Attaché des Generalkonsuls der Republik Türkei, rät jungen Türkinnen und Türken, die Chancen der dualen Ausbildung zu nutzen. „Es gibt so viele verschiedene Ausbildungsberufe in Deutschland und damit für jeden und jede die Möglichkeit, den passenden Beruf zu finden.“ Kiran wird selbst bei der Aktion in Müllheim dabei sein. Auch die Stadt steht der IHK am 3. März hilfreich zur Seite: Bürgermeisterin Astrid Siemes-Knoblich wird ein Grußwort sprechen.

Anmeldungen zum Event am 3. März um 16:30 Uhr in Müllheim sind über die E-Mail-Adresse kariyer-macher@freiburg.ihk.de möglich. Die Teilnahme am Termin der IHK ist kostenlos. Für eine bessere Planung werden die Jungen und Mädchen gebeten, ihre Wunschfirmen und Wunschausbildungsberufe für das Speeddating bereits bei der Anmeldung zu benennen. Auskunft erteilt Andreas Klöble von der IHK Südlicher Oberrhein unter der Rufnummer 0761/3858-127. Im Netz unter www.kariyer-macher.de gibt es neben weiteren Informationen außerdem die Spiele-App, die die IHK zur Aktion entwickelt hat: ein sogenanntes „Jump and Run“-Spiel, bei dem der Spieler den inneren Schweinehund oder den eigenen Angsthasen überwinden und den Ausbildungsberater treffen muss.

Nach „Unternehmer machen Schule“ ist „Kariyer-Macher“ die zweite Initiative des „Projekts Wellenschlag“ der IHK Südlicher Oberrhein; die Herangehensweise mit App und Speeddating etwas anders als gewöhnlich. Zielgruppe der Aktion sind deutsch-türkische Jugendliche. Sie stellen im Kammerbezirk die größte Gruppe von Menschen mit Migrationshintergrund. Zudem sind sie unter den Auszubildenden weit unterdurchschnittlich repräsentiert, entsprechend hoch ist das vorhandene Potenzial. Das Projekt soll den Jugendlichen, aber auch ihren Familien verdeutlichen, dass eine duale Ausbildung ein besserer Start ins Berufsleben ist als die Arbeit als Aushilfskraft. Denn, so eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit, jüngere Menschen ohne berufsqualifizierenden Abschluss sind häufiger arbeitslos, seltener in Vollzeit beschäftigt und geringer entlohnt als Fachkräfte. Sind die Lehrjahre vielleicht auch nicht so lukrativ, so können sie doch der perfekte Start für eine ausgewachsene Karriere sein. Entsprechend heißt die Kampagne: „Kariyer-Macher“ - ganz bewusst im deutsch-türkischen Sprachgemenge, dennoch für alle verständlich.
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