Alle Zeichen stehen auf Aufschwung

IHK-Konjunkturklimaindex steigt zum dritten Mal in Folge

(lifePR) ( Freiburg, )
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Stimmungsbild in der regionalen Wirtschaft grundlegend gewandelt: Wie die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK Südlicher Oberrhein zeigt, beurteilt derzeit fast jedes dritte Untenehmen seine Lage als gut, 53 Prozent als befriedigend und lediglich 15 Prozent als schlecht. Vor genau einem Jahr waren die positiven Stimmen noch mit nur 13 Prozent deutlich in der Minderheit.

Seither befindet sich die regionale Wirtschaft auf einem anhaltenden Erholungskurs. In der jüngsten Befragung der IHK ist der Konjunkturklimaindex, der die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen der befragten Unternehmen zusammenfasst, nun bereits das dritte Mal in Folge gestiegen. Mit seinem aktuellen Wert von 124 Punkten liegt er außerdem deutlich über dem langjährigen Durchschnitt von 107 Punkten.

Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung hat sich auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Monaten deutlich entspannt. Erstmals seit zwei Jahren übersteigt die Anzahl der Unternehmen, die in den kommenden zwölf Monaten zunehmende Beschäftigtenzahlen erwarten, die Anzahl derjenigen, die einen Beschäftigungsabbau befürchten. Nach dem Rekordeinbruch im vergangenen Jahr kommt mittlerweile auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen wieder in Schwung. Sie zieht das dritte Mal in Folge an und wird damit zu einer tragenden Säule der wirtschaftlichen Erholung.

Wie IHK-Präsident Karlhubert Dischinger betont, muss aber nach wie vor die Finanzierungssituation der Unternehmen im Auge behalten werden. Nahezu jedes vierte Unternehmen in der Region sieht sich davon betroffen. Zwar gibt es weiterhin nur sehr wenige Betriebe, die über abgelehnte Kredite klagen (1,5 Prozent), die Anzahl der Unternehmen, deren Konditionen sich verschlechtert haben, liegt mit 15 Prozent jedoch weiterhin auf einem ernst zu nehmenden Niveau. Höhere Zinsen, schärfere Anforderungen an Sicherheiten sowie umfassendere Dokumentationspflichten machen den Unternehmen zu schaffen.

Wirtschaft begrüßt Sparpläne der Bundesregierung

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt auch von der Sanierung der Staatsfinanzen ab. Nicht nur in Griechenland und Spanien, sondern auch in Deutschland ist die Haushaltskonsolidierung ein dringendes Gebot, um künftige Wachstumschancen nicht zunichte zu machen. Das Sparpaket der Bundesregierung bewertete Dischinger daher als einen Schritt in die richtige Richtung, endlich vorhandenes Sparpotenzial auf der Ausgabenseite anzugehen. Dischinger: "Es kann aber nur ein erster Schritt sein, dem weitere zum Teil schwierige Entscheidungen folgen müssen. Die Wirtschaft ist bereit, das mitzutragen." Wichtig sei es jetzt, dass die formulierten Sparziele auch in konkrete Politik umgesetzt werden und nicht wieder zerredet werden.
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