Mit Leidenschaft für Präzision zum Erfolg

(lifePR) ( Pforzheim, )
Tobias Löhnert, "Nicolas G. Hayek Watchmaking School" Pforzheim, als Landes- und Bundesbester Auszubildender ausgezeichnet - Präsident der IHK Nordschwarzwald besucht den 26-Jährigen an seinem Arbeitsplatz.

Konzentriert und mit ruhiger Hand sitzt Tobias Löhnert über eine im hellen Licht glänzende mechanische Armbanduhr gebeugt. "Von Kindesbeinen an wollte ich Uhrmacher werden", erzählt der aus Hof/Saale stammende 26-Jährige Burkhard Thost, Präsident der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald. Angesichts der herausragenden Leistungen des jungen Mannes, die ihn zu einem der Landes- und Bundesbesten Auszubildenden 2012 gemacht hat, ließ Thost es sich nicht nehmen und besuchte Löhnert persönlich an seinem Arbeitsplatz im Pforzheimer Customer Service Center des weltweit größten Uhrenherstellers, der Swatch Group, um sich einen Eindruck von der Niederlassung und nicht zuletzt der Arbeit des jungen Uhrmachers zu verschaffen.

Tobias Löhnerts Leidenschaft gilt der Präzision. Und eben diese hat ihn in diesem Jahr nach Ulm und Berlin geführt, wo der dunkelhaarige junge Mann nun ausgezeichnet wurde. Sein Ausbildungsbetrieb: Die renommierte "Nicolas G. Hayek Watchmaking School" in Pforzheim, die 2007 in die internationale Ausbildungsstruktur der Swatch Group eingegliedert wurde. Weitere Watchmaking Schools gibt es in Miami, Shanghai, Kuala Lumpur und Glashütte.

Löhnert hat damit als einer von bislang acht Auszubildenden pro Jahr seine betriebliche Ausbildung in einer eigenen Ausbildungsstätte der Swatch Group absolviert. Ab 2012 wird sich diese Zahl auf zwölf Auszubildende jährlich erhöhen, was nicht zuletzt dem Fachkräftemangel geschuldet ist.

Die Ausbildung an der Watchmaking School stellt hohe Anforderungen an die Auszubildenden. Teamfähig und belastbar sollen sie sein, eine ausgeprägte Feinmotorik, technisches Verständnis und Vorstellungsvermögen haben. Und nicht zuletzt Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer sowie eine Vorliebe für exaktes und sauberes Arbeiten. Eigenschaften, die Tobias Löhnert vereint.

In den vergangen drei Jahren hat er die Stationen des dualen Ausbildungsprogramms der Nicolas G. Hayek Watchmaking School absolviert. Dabei sind die Schwerpunkte der Ausbildungsjahre exakt aufeinander abgestimmt. Einzelne Übungseinheiten sollen so im Rahmen von Gesamtprojekten erarbeitet werden, um das vernetzte Denken zu fördern und Zusammenhänge zu verstehen. Im ersten Ausbildungsjahr lernen die Auszubildenden Messinstrumente und Messverfahren kennen, trainieren Sägen, Feilen, Bohren, Drehen, Schleifen, Polieren und Kanten brechen. Sie stellen verschiedenste Werkstücke und Werkzeuge her. Auch thermische Arbeitsverfahren wie zum Beispiel das Härten von Bauteilen und Werkzeugen oder das Herstellen einer eigenen Pendeluhr gehören zu den Ausbildungsinhalten.

Im zweiten Lehrjahr erlangen die Auszubildenden bei der Nicolas G. Hayek Watchmaking School Einblicke in die Funktion einer einfachen mechanischen Uhr, machen theoretische und praktische Übungen zu einzelnen Baugruppen wie Räderwerk, Zeigerstellmechanismus und Hemmung und lernen den Aufbau sowie Funktion der Quarzuhr. Im dritten und letzten Ausbildungsjahr steht neben der WOSTEP-Prüfung (Watchmakers of Switzerland Training and Education Program) und der Prüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald ein Praktikum im Customer Service der Swatch Group (Deutschland) GmbH, Arbeiten an Chronographen, das Setzen von Zifferblatt und Zeiger sowie das Einschalen von Werken auf dem Plan.

Die Zusammenarbeit mit WOSTEP stellt eine Besonderheit im Rahmen der Ausbildung an der Watchmaking School dar. Das gebührenfreie Vollzeitprogramm setzt sich aus 3000 Schulungsstunden über zwei Jahre zusammen und wurde entwickelt, um die Absolventen für eine einträgliche Karriere in einem Beruf zu schulen und zu prüfen, der tief in der Vergangenheit verwurzelt, aber gleichzeitig stark auf die Zukunft ausgerichtet ist. Die Schule sieht sich sowohl der Branche als auch ihren zukünftigen Absolventen verpflichtet - Tobias Löhnert ist nun einer von ihnen.
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