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Pressemitteilung BoxID: 201111 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
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  • 32760 Detmold
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IHK Lippe: Wachstumskurs der Industrie setzt sich fort

(lifePR) (Detmold, ) Die 112 Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in Lippe mit in der Regel 50 und mehr Beschäftigten erwirtschafteten von Januar bis September 2010 rund 3,3 Mrd. Euro. "Trotz dieser positiven Entwicklung wird das Niveau des Erfolgsjahres 2008 noch nicht wieder erreicht", kommentiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe), dieses Ergebnis. Die lippische Wirtschaft befindet sich jedoch auf einem guten Weg, ergänzt Martens.

Der Gesamtumsatz stieg um 16,3 Prozent (NRW + 11,4 Prozent). Tragende Kraft war der Export mit einer Zunahme um 24,2 Prozent (NRW + 16,4 Prozent), aber auch der Inlandsumsatz entwickelte sich mit einem Plus von 10,7 Prozent (NRW + 7,9 Prozent) positiv. Die Exportquote, das ist der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, lag unverändert bei knapp 45 Prozent.

Die Zahl der Beschäftigten sank um 5,2 Prozent (NRW - 4,6 Prozent) auf 22.770 Personen in Lippe. Ein Teil dieses Rückganges ist allerdings ein statistischer Effekt, da die Zahl der meldepflichtigen Betriebe um elf gesunken ist.

Die Elektroindustrie, Lippes größte Einzelbranche, meldet mit plus 30 Prozent die höchste Wachstumsrate. Rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes wurde im Ausland erwirtschaftet, der mit einem Plus von einem Drittel erheblich stärker als das Inlandsgeschäft (plus ein Fünftel) wuchs. Über eine erfreuliche Geschäftsentwicklung informierte auch die chemische Industrie. Die chemische Industrie ist in Lippe die einzige Branche, deren Mitarbeiterzahl sich in den vergangenen neun Monaten erhöht hat (plus zwei Prozent).

Im Maschinenbau stieg der Umsatz um 18,4 Prozent auf 245 Mio. Euro. Auch in dieser Branche dominiert der Export das Geschäft. Die Kunststoffindustrie ist in Lippe nach der Zahl der Beschäftigten und dem Umsatz die zweitwichtigste Branche. Dieser Wirtschaftszweig kann nur von unterdurchschnittlichen Wachstumsraten berichten. Insbesondere das Inlandsgeschäft verharrte auf dem Stand des Vorjahres. In der Metallindustrie schrumpfte der Umsatz, allein im Inland musste ein Minus von 16 Prozent verkraftet werden.

In der Möbelindustrie stagnierte der Gesamtumsatz nahezu auf dem Vorjahresniveau, allerdings konnte der Inlandsumsatz wieder gesteigert werden (+ drei Prozent). Der Auslandsumsatz ging um sieben Prozent zurück.