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Pressemitteilung BoxID: 380562 (Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold)
  • Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold
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  • 32760 Detmold
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IHK Lippe: Insolvenzen rückläufig

(lifePR) (Detmold, ) 168 Unternehmen stellten von Januar bis September 2012 beim Detmolder Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Wie die Industrie- und Handelskammer Lippe zu Detmold (IHK Lippe) mitteilt, waren dies 2,9 Prozent (NRW - 3,8 Prozent) weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. "Der gute Konjunkturverlauf hat für die Fortsetzung der positiven Entwicklung gesorgt", kommentiert Axel Martens, Hauptgeschäftsführer der IHK Lippe, dieses erfreuliche Ergebnis.

In erster Linie waren Handelsunternehmen (30 Fälle) von der Insolvenz betroffen, das entspricht einer Zunahme um zwei Drittel. 23 Insolvenzen (Vorjahr 17 Fälle) meldeten die "sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen", hierzu gehört zum Beispiel der Garten- und Landschaftsbau. 21 Insolvenzen (+ 40 Prozent) betrafen das Verkehrsgewerbe. 20 Anträge kamen aus dem Bereich der Freiberufler (- 13 Prozent). 18 Anträge stellte das Baugewerbe (- 35,7 Prozent) und 16 Anträge die Industrie, das entsprach dem Vorjahresniveau.

873 Arbeitsplätze waren durch diese Insolvenzen betroffen. Knapp jedes zweite Unternehmen, das eine Insolvenz beantragen musste, hatten keine Beschäftigten.

Neben den Unternehmen beantragten in den ersten neun Monaten des Vorjahres 329 weitere Schuldner die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Verbraucherinsolvenzen. Diese Zahl nahm um ein Viertel zu.

Die Gesamtzahl der Insolvenzen in Lippe war mit 497 Verfahren um 13 Prozent höher als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die hieraus resultierenden Forderungen summierten sich nach vorläufigen Ergebnissen auf 108,3 Mio. Euro.