IHK: Konjunktur in der MEO-Region bleibt nach wie vor robust

(lifePR) ( Essen, )
Die Konjunkturlage im Bezirk der IHK zu Essen, den Städten Essen, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen, hält sich weiterhin stabil auf hohem Niveau. Nach den neuesten Umfrageergebnissen vergeben 41 Prozent der Unternehmen das Konjunkturprädikat "gut", nur 13 Prozent mussten von einer schlechten Situation berichten, weitere 46 Prozent sind zufrieden. Das ist das Ergebnis der Konjunkturbefragung der Industrie- und Handelskammer zu Essen. Es fließt in den 88. Ruhrlagebericht der fünf Ruhrgebiets-IHKs ein.

"Allen Meldungen zur Finanzmarktkrise zum Trotz befindet sich die Wirtschaft nach wie vor auf einem soliden Wachstumspfad", so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Gerald Püchel.

Auch für die nächsten Monate ist übrigens kein Konjunktureinbruch in Sicht. So gehen insgesamt 20 Prozent aller Unternehmen von einer noch günstigeren Geschäftssituation aus, 18 Prozent erwarten eine Verschlechterung, immerhin fast zwei Drittel glauben an eine gleichbleibend gute Situation. Soweit Risiken für die weitere wirtschaftliche Entwicklung angeführt werden, sind neben den allgemeinen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und der Inlandsnachfrage insbesondere die Energie- und Rohstoffpreise sowie der Fachkräftemangel im Fokus, der jedem dritten Betrieb zu schaffen macht.

Von den Meldungen über die schlechte Entwicklung auf den internationalen Finanzmärkten zeigt sich die Exportwirtschaft nach wie vor relativ unbeeindruckt. So verzeichnete das Jahr 2011 im IHK-Bezirk Essen mit einer Exportquote von rund 43 Prozent der Industrieumsätze einen neuen Rekordwert. Auch für das laufende Jahr ist mit einer weiterhin günstigen Situation zu rechnen. Zwei Drittel aller Unternehmen stellen sich darauf ein, dass das hohe Niveau in den nächsten Monaten gehalten werden kann, 23 Prozent rechnen sogar mit einem weiter zunehmendem Auslandsgeschäft, lediglich jedes achte Unternehmen geht davon aus, dass der Export abnehmen wird. "Dies unterstreicht, dass die regionalen Unternehmen mit ihren Produkten und Dienstleistungen auf den Weltmärkten insgesamt sehr gut aufgestellt sind.

Eine schwächere Entwicklung in Europa wird durch Wachstumschancen insbesondere in den sogenannten BRIC Ländern - Brasilien, Russland, Indien, China - mehr als kompensiert", so Dr. Püchel.

Der Arbeitsmarkt hat sich in den letzten Monaten ebenfalls gut entwickelt. Zwar blieb die Arbeitslosenquote mit 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert unverändert, dafür stieg die Zahl der gemeldeten offenen Stellen um fast ein Drittel. Für das Jahr 2012 sind hier keine großen Veränderungen zu erwarten. So hält sich die Zahl derjenigen Unternehmen, die mehr Einstellungen vornehmen wollen, mit denen, die ihr Personal reduzieren müssen, genau die Waage. Mehr und mehr macht sich jedoch ein Fachkräftemangel quer durch alle Wirtschaftsbereiche bemerkbar.

Im Blickpunkt bleiben auch die Rohstoff- und Energiekosten, die insbesondere den Industrieunternehmen Sorge bereiten. Hier ergreifen 55 Prozent der Betriebe Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz, zwei Drittel der Unternehmen werden aber auch an einer Preisüberwälzung an die Kunden nicht vorbeikommen.
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