Montag, 29. Mai 2017


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Arbeitslosenzahl sinkt das vierte Mal in Folge

IHK: Auch 2010 nur leichter Anstieg erwartet

(lifePR) (Erfurt, ) Die positive Grundtendenz der letzten Monate hält an. Die Beschäfti-gung bekommt noch einmal leichten Rückenwind. 119.217 Arbeitslo-se - 1.231 weniger als im Oktober - meldete heute die Agentur für Arbeit für den Freistaat Thüringen. Die Arbeitslosenquote beträgt 10,0 Prozent. Im Vergleich zum November des Vorjahres (9,9 Prozent) ist die registrierte Arbeitslosigkeit nur geringfügig gestiegen.

"Erfreulicherweise zeigt sich der Arbeitsmarkt in der Krise stabiler als an-genommen", betont Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt. Selbst in wirtschaftlich schlechten Zeiten gebe es eine nicht geringe Zahl von Betrieben, die ihre Belegschaft solange wie möglich halten. Vor allem die kleinen und mittleren Firmen würden genau wissen wie schwer es sei, im Aufschwung wieder qualifizierte Fach-kräfte zu finden. "Einen massenhaften Stellenabbau wie in den großen Konzernen wird es deshalb im Freistaat nicht geben", ist sich der IHK-Chef sicher.

Auch 2010 sieht die IHK nur einen leichten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Im Jahresschnitt wird mit rund 150.000 Jobsuchenden gerechnet.

"Bislang hat die Wirtschaft in der Krise die arbeitsmarktpolitischen Spiel-räume, wie die Kurzarbeit, genutzt und so einen Stellenabbau im großen Stil vermieden", konstatiert der IHK-Hauptgeschäftsführer. Dieses Instru-ment hätte sich bewährt. Daher sei es wichtig, dass die Kurzarbeit auch 2010 unter den derzeitigen, erleichterten Bedingungen möglich ist. Sie könne jedoch keine Dauerlösung sein und ausbleibende Aufträge ersetzen. Denn trotz finanzieller Entlastung verursache die Kurzarbeit auch Kosten für die Firmen.

"Solange die Unternehmer noch Licht am Ende des Tunnels sehen, versu-chen sie die Schwächephase mit Kurzarbeit und dem Einsatz von Eigen-kapital zu überbrücken", begründet Grusser. Erst im Notfall würden dann Kapazitätsanpassungen vorgenommen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

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