Lernen im 21. Jahrhundert

Ausbildertag 2012 der IHK Cottbus

(lifePR) ( Cottbus, )
Um neue Lernmethoden und moderne Erkenntnisse bei der Wissensvermittlung in der Berufsausbildung ging es beim 4. Ausbildertag der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. Mehr als 150 Teilnehmer aus den Unternehmen und Schulen der Region haben sich dazu am 7. Juni 2012 im Radisson Blu Hotel Cottbus ausgetauscht.

IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Krüger dankte den Betrieben für ihr Ausbildungsengagement: "Unternehmen in Industrie, Handel und Dienstleistung leisten rund zwei Drittel der dualen Berufsausbildung im Land Brandenburg. Das ist nicht nur eine Investition in das eigene Fachkräftepotenzial, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung unserer Region."

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie sich die Lernprozesse Jugendlicher im 21. Jahrhundert verändert haben. Bildungsexperte Prof. Dr. Peter Struck von der Universität Hamburg: "Die Fähigkeit, vernetzt denken zu können, ist im Moment das größte Defizit in der deutschen Bildungslandschaft. Und Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Erkundungs- und Handlungskompetenz sowie Kreativität sind für Großbetriebe im internationalen Wettbewerb längst bedeutsamer als Zeugnisnoten wie Geschichte 2 und Biologie 3. Infolge der multimedial vernetzten Kinderzimmer haben junge Menschen heute andere Hirnvernetzungen als vor 50 Jahren, und deshalb lernen sie heute auch ganz anders als früher."

Wie Jugendliche besser - und vor allem praxisbezogener - lernen können, das beschäftigt auch Rainer Schmidt, Leiter Berufliche Bildung der Heidelberger Druckmaschinen AG, und Dirk Ullrich, Schulleiter an der Wilhelm-Busch-Grundschule, beide aus Brandenburg a. d. Havel. Seit Jahren arbeiten sie erfolgreich im Bereich der beruflichen Frühorientierung zusammen. Sie berichteten, wie von solchen Kooperationen beide Partner außerordentlich profitieren können.

Warum manche Ausbildungsplätze eher unbesetzt bleiben als andere, erläuterte Dr. Sabine Mohr vom Bundesinstitut für Berufsbildung. Sie verwies auf die große Bedeutung der unterschiedlichen Attraktivität von Branchen und Regionen. IHK-Rechtsexperte Harald Töltl stand den Gästen Rede und Antwort zu allen Fragen rund um das Ausbildungsrecht.
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