Samstag, 23. Juni 2018


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Weiterbildungsförderung weiter im Focus - 2. Runde Bildungsprämie gestartet

Chemnitz, (lifePR) - In Zeiten zurückgehender Zahlen von Azubis und Fachkräften kommt der Unterstützung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Erweiterung ihres Fachwissens weiterhin große Bedeutung zu. Politik und Wirtschaft haben das erkannt.

"Gerade in Zeiten wo Fachkräfte sehr knapp sind, ist Weiterbildung ein wichtiger Aspekt. Mit verschiedenen Fördermöglichkeiten werden Erwachsene auch dazu motiviert", erklärt Franz Voigt, Präsident der IHK Chemnitz.

So stehen in Sachsen die nach Auffassung der IHK drei wichtigsten Förderprogramme für Weiterbildung, die Bildungsprämie, der Weiterbildungsscheck Sachsen und das Meister-BAföG weiterhin zur Verfügung. Teilweise wurden diese Programme modifiziert und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Gemeinsam ist diesen Programmen, dass sie sich alle an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wenden, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen.

Ab sofort steht die IHK Chemnitz wieder als Beratungsstelle zur Bildungsprämie zur Verfügung, Beratungsgespräche können wieder vereinbart werden.

Die Bildungsprämie, zu einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gehörend, unterstützt die an der Weiterbildung interessierten Personen durch Übernahme von 50% der Lehrgangskosten bis zu maximal 500,-. Dabei gibt es u. a. neue zu berücksichtigende Einkommensobergrenzen. Ein Beratungsgespräch, bei dem u. a. das Bildungsziel festgelegt und zu Neuerungen im derzeitigen Förderzeitraum informiert wird, ist weiterhin notwendig.

Das Förderinstrument "Weiterbildungsscheck Sachsen" ist ein Förderprogramm des Freistaates Sachsen und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gespeist. Auch hier werden Weiterbildungen bezuschusst. Dabei gelten ebenfalls bestimmte Einkommensgrenzen und die Höhe der Lehrgangskosten ist maßgebend. Förderfähig sind bis zu 80% der Weiterbildungskosten. Die Kostenerstattung erfolgt hier grundsätzlich nach Abschluss der Weiterbildung auf Nachweis. Ein Beratungsgespräch zum Erhalt der Fördermittel ist hier nicht zwingend notwendig. Eine Information zur Mittelbeantragung auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank über www.sab.sachsen.deoder direkt bei einem der Regionalbüros, in Chemnitz am Rathaus 2 ansässig, ist jedoch angeraten.

Das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz, auch Meister-BAföG genannt, kann in Sachsen je nach Berufsrichtung schriftlich, telefonisch oder persönlich bei der für den Hauptwohnsitz zuständigen Stelle (Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer oder Landesamt für Ausbildungsförderung) beantragt werden. Gefördert werden unter bestimmten Voraussetzungen Aufstiegsfortbildungen und die dazugehörigen Prüfungen. Dabei werden anteilig Zuschuss und Förderdarlehen ausgereicht. Unter gewissen Voraussetzungen, die im einzelnen bei den zuständigen Stellen zu erfragen sind, kann das Förderdarlehen teilweise erlassen werden.

Über Nutzungsmöglichkeiten einer Weiterbildungsförderung sollten sich die Interessenten rechtzeitig und noch vor Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages informieren.

Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz fungiert für alle genannten Fördermöglichkeiten als Ansprechpartner,Tel. 0371/6900 2000 oder unter www.chemnitz.ihk24.de.

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