Donnerstag, 19. April 2018


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Urteil zur Erhebung der "Bettensteuer"

IHK-Position bestätigt! Es gibt bessere Lösungen!

Chemnitz, (lifePR) - Das gestern verkündete Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Erhebung der Bettensteuer bestätigt die ablehnende Haltung der IHK Chemnitz.

Die Vollversammlung der IHK Chemnitz hat in einem Positionspapier zur "Finanzierung des Tourismus in Sachsen" (26.09.2011) die Einführung einer "Bettensteuer" abgelehnt, weil sie zu einer einseitigen, diskriminierenden Belastung des Beherbergungsgewerbes führt.

"Wir haben frühzeitig unser Unverständnis zur "Bettensteuer" kommuniziert", sagt Ilona Roth, Geschäftsführerin Handel/Dienstleistungen der IHK Chemnitz. Ilona Roth weiter: "Diese Steuer ist ein denkbar schlechtes Instrument zur Förderung des Tourismus oder der Kultur einer Kommune. Das haben wir nach Bekanntwerden einer beabsichtigten Einführung gegenüber den Stadtverwaltungen und Stadträten von Zwickau und Chemnitz klar und deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir waren sehr froh, dass das Thema in den beiden Städten zumindest temporär von der Tagesordnung gestrichen wurde." Durch das Urteil herrscht nun Klarheit!

"Nach unserer Auffassung sollten sich Kommunen mit anderen Finanzierungsmodellen beschäftigten. Am sinnvollsten erachten wir freiwillige Modelle, die eine hohe Transparenz über die Verwendung der eingebrachten Mittel haben", ergänzt die für Tourismus zuständige Geschäftsführerin der IHK Chemnitz. "Erstrebenswert sind zum Beispiel sogenannte Public-Private-Partnership-Modelle, wie "Tourismusfonds", wo sich Wirtschaft und Kommune gemeinsam engagieren", so Frau Roth weiter.

"Wir beschäftigen uns intensiv mit verschiedenen Varianten der touristischen Finanzierung, um Unternehmen und Kommunen, aber auch den Tourismusverbänden kompetent und mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können. Darin sehen wir eine unserer Schwerpunktaufgaben", so Ilona Roth abschließend.

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