Mittwoch, 22. November 2017


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IHK-Studie zum grenzüberschreitenden Konsumentenverhalten konstatiert bedeutende Kaufkraftzuflüsse aus Tschechien nach Sachsen - Tschechische Kunden bevorzugen Qualität

Chemnitz, (lifePR) - Die IHK Chemnitz hat in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz und der Westböhmischen Universität Plzeň das grenzüberschreitende Konsumentenverhalten im südwestsächsisch-tschechischen Grenzraum untersucht. Die Datenerhebung zu dieser Studie erfolgte im Frühjahr und Sommer 2012 in 11 südwestsächsischen und 10 tschechischen Kommunen durch Kundenbefragung mittels eines standardisierten Fragebogens.

Hauptgrund der Reise war sowohl bei den deutschen als auch den tschechischen Gästen der Einkauf bzw. das Tanken, allerdings mit unterschiedlicher Intensität. Während jeder zweite Deutsche als Hauptgrund der Reise Einkauf/Tanken nannte, waren es bei den tschechischen Bürgern sogar über zwei Drittel.

Deutsche kaufen in Tschechien vor allem Lebensmittel, Kraftstoffe und Tabakwaren, während die tschechischen Bürger in Südwestsachsen neben Lebensmitteln häufig Drogerie- und Kosmetikartikel sowie Bekleidung und Schuhe erwerben. Die Gründe für den Einkauf im Nachbarland sind vielschichtig, wie Ilona Roth, Geschäftsführerin Handel/Dienstleistungen der IHK Chemnitz bestätigt: "Sowohl für Deutsche als auch Tschechen ist der gefühlte Preisvorteil das Hauptargument für den Konsum im Nachbarland. Für die tschechischen Kunden sind die Qualität der Waren und Dienstleistungen sowie die größere Auswahl wichtige Gründe, während dies durch die deutschen Kunden eher mit den flexibleren Öffnungszeiten begründet wird."

87 % der befragten tschechischen Bürger reisen mehrmals pro Jahr nach Südwestsachsen, während nur 73 % der befragten Deutschen mehrmals pro Jahr nach Tschechien fahren. Das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel für den Weg ins Nachbarland ist mit jeweils rund 90 % der PKW.

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