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Pressemitteilung BoxID: 458477 (Industrie- und Handelskammer Chemnitz)
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IHK Chemnitz fordert Handelserleichterungen

(lifePR) (Chemnitz, ) Um weltweite Handelserleichterungen geht es in den Abschlussverhandlungen der Welthandelsorganisation WTO, die vom 3. bis 6. Dezember auf Bali (Indonesien) stattfinden. Seit 12 Jahren verhandeln 159 Länder über die Liberalisierung des internationalen Handels. Allerdings gibt es nur in den Teilbereichen Landwirtschaft und Entwicklung die Chance auf eine Einigung.

Der Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, Hans-Joachim Wunderlich, wies auf die Bedeutung für die südwestsächsische Wirtschaft hin: "Was in Bali verhandelt wird, ist für fast jedes Unternehmen in unserer Region von Bedeutung. Weniger Zollformalitäten bedeuten für jedes exportierende Unternehmen Zeit- und Kostenersparnis."

Die Internationale Handelskammer (ICC) schätzt, dass durch einen Abschluss die Handelskosten in den Industriestaaten um rund 10 Prozent sinken würden. So könnte der Handel weltweit um 960 Milliarden US-Dollar zulegen. "Das wäre das günstigste Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft, ohne einen einzigen Cent Schulden machen zu müssen", hob Wunderlich hervor.

Kommt es in Bali zu keiner weltweiten Übereinkunft, werden zweiseitige Handelsabkommen zunehmen. Sie bieten zwar ebenfalls Handelserleichterungen, sind aber für klein- und mittelständische Unternehmen eine Hürde. "Ein Unternehmen hier vor Ort muss beim Export viele Abkommen mit unterschiedlichen Vorgaben berücksichtigen. Dies stellt einen enormen Kraftakt dar", so Wunderlich.

IHK-Ansprechpartner im Fachbereich: Wolfgang Reckel, Tel. 0371 6900-1243