Donnerstag, 21. Juni 2018


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E-Bilanz und Familienpflegezeitgesetz - Der richtige Weg für Unternehmen?

IHK informiert am 28. März 2012 über Neuerungen im Steuer- und Arbeitsrecht

Chemnitz, (lifePR) - Kaum ein Rechtsgebiet ist so schnelllebig wie das Steuer- und Arbeitsrecht. Welche gesetzlichen Neuerungen und Urteile im Jahr 2012 zu beachten sind, erfahren interessierte Unternehmen am 28. März 2012 von 15:30 bis 18:00 Uhr im großen Saal der IHK Regionalkammer Plauen. Themenschwerpunkte bilden dabei etwa die E-Bilanz und das Familienpflegegesetz.

Wir sprachen zum Thema mit Karla Müller, Justitiarin der IHK Regionalkammer Plauen, und Sina Krieger, Referatsleiterin Industrie/Außenwirtschaft.

Welche steuerrechtlich relevanten Änderungen haben Unternehmen 2012 zu erwarten?

Sina Krieger: Das Thema E-Bilanz, die elektronische Übermittlung der Steuerbilanz sowie der GuV-Rechnung an die Finanzverwaltung, stellt derzeit ein Pflichtthema für jedes Unternehmen dar. Für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen, sind alle Unternehmen gemäß § 5b EStG verpflichtet, ihre Steuerbilanz durch einen XBRL-Datensatz - die sog. E-Bilanz - zu übermitteln.

Wo sehen Sie konkret Handlungsbedarf oder Probleme?

Sina Krieger: Im Rahmen der E-Bilanz werden deutlich mehr und detailliertere Informationen von den Unternehmen abgefragt als es bei der bisherigen Steuererklärungen der Fall war. Die starke Aufgliederung der E-Bilanz macht es deshalb erforderlich, bestehende Kontenpläne im Unternehmen wesentlich zu erweitern, um die Einhaltung der steuerlichen Vorgaben zu gewährleisten. Auch müssen elektronische Schnittstellen zu den bereits eingesetzten Datenverarbeitungssystemen im Unternehmen erstellt werden. Die technische und organisatorische Umsetzung ist mit einem beachtlichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden. In unserer Veranstaltung zeigen wir den Unternehmern, was bei der Umstellung konkret zu beachten ist.

Frau Müller, das Familienpflegezeitgesetz ist bereits seit dem 01. Januar 2012 in Kraft. Warum besteht Ihrer Ansicht nach für Unternehmer Informationsbedarf?

Bislang haben die wenigsten Unternehmer Erfahrungen mit der Familienpflegezeit sammeln können. Aus unserer Beratungspraxis wissen wir, dass das Thema Familienpflegezeit in vielen Unternehmen kontrovers diskutiert wird. In unserer Veranstaltung wollen wir Arbeitgeber über die Chancen und Risiken des neuen Gesetzes aufklären.

Erläutern Sie doch bitte kurz, welche Chancen und Risiken das Gesetz birgt!

Karla Müller: Die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Gerade in den Zeiten des Fachkräftemangels können Unternehmer wertvolle Mitarbeiter durch flexible Arbeitszeitmodelle binden. Andererseits stellt die Freistellung von fest in den Betrieb eingebunden, teilweise hochqualifizierten Mitarbeitern für die betroffenen Unternehmen in den meisten Fällen eine große administrative und finanzielle Belastung dar. Unsere Veranstaltung soll helfen, diese Hürden zu meistern.

Weitere Informationen und Anmeldeunterlagen erhalten Sie unter Tel. 03741/214-3210.

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