Montag, 19. Februar 2018


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150 Jahre mit der Wirtschaft für die Wirtschaft

Chemnitz, (lifePR) - Die sächsischen Industrie- und Handelskammern feiern in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. 1862 waren auf Grundlage eines neuen sächsischen Gewerbegesetzes in Zittau, Dresden, Leipzig, Chemnitz und Plauen als regionale Interessenvertretungen der Handels- und Gewerbetreibenden, später auch der Industrieunternehmen, entstanden.
In Südwestsachsen wurden am 11. November die Handels- und Gewerbekammer Chemnitz und am 27. November die Handels- und Gewerbekammer Plauen gegründet. "Eine lange und erfolgreiche Geschichte ist jedoch nur dann wirklich interessant, wenn sie für aktuelle Probleme und Sachfragen sensibilisiert und dadurch Zukunft ermöglicht", sagt IHK-Präsident Franz Voigt. "Die Nachfolgerin der beiden Kammern - die Industrie- und Handelskammern Chemnitz - vereint heute über 80.000 Mitgliedsunternehmen in den Branchen Industrie, Bau, Handel, Finanz- und Versicherungswirtschaft, Verkehr und Logistik, Dienstleistungen, Gastronomie sowie Tourismus und Landwirtschaft. Damit ist sie der größte Interessenvertreter der südwestsächsischen regionalen Wirtschaft auf kommunaler, regionaler, sowie auf landes-, bundes- und europäischer Ebene."

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts und getreu dem Prinzip der Selbstverwaltung gestaltet die IHK ihre Arbeit unabhängig und bedarfsgerecht in den Regionen des Kammerbezirkes. Neben der Interessenvertretung der gewerblichen Mitglieder ist sie serviceorientierter Dienstleister und nimmt mehr als 50 öffentliche Pflichtaufgaben wahr. Dazu gehören die Benennung und öffentliche Bestellung von Sachverständigen, die Beurteilung von regionalen und kommunalen Bauleitplanungen oder die Ausstellung von Ursprungszeugnissen und Carnets im Außenwirtschaftsbereich sowie Prüfungen im Verkehrs- bzw. Gefahrgutgewerbe.
Herzstück der hoheitlichen Aufgaben ist die Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in Sachsen haben die Kammern Strategien entwickelt, Jugendliche frühzeitig für Berufe mit dualer Ausbildung zu begeistern, eine qualitativ hochwertige Ausbildung sicherzustellen und Fachkräfte kontinuierlich weiterzubilden. 12.644 Auszubildende wurden 2011 durch die IHK Chemnitz betreut. Jährlich werden etwa 11.000 Zwischen- und Abschlussprüfungen in der Berufsausbildung abgenommen. Ergänzt wird das Spektrum durch ca. 4.000 Prüfungen in der Fortbildung.

Unverzichtbar für diese Leistungen ist das Engagement von rund 3.500 ehrenamtlichen Unternehmerinnen, Unternehmern und Führungskräften. In der Vollversammlung, den Regionalversammlungen und den Präsidien, in Fach- und Prüfungsausschüssen und Arbeitskreisen bringen sie ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Allein die 2.300 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer sind innerhalb der IHK Chemnitz jährlich 110.000 Stunden im Einsatz!
"Ehrenamtliche Wirtschaftsvertreter gaben und geben viele Impulse an die Politik und Verwaltung in der Region, auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. Fest steht, ohne das uneigennützige Ehrenamt der Unternehmer vor Ort gäbe es keine gesamtwirtschaftliche Interessenvertretung," betont Präsident Voigt.

Die IHK Chemnitz hat sich als wichtiger Teil der sächsischen Kammern zu einer modernen, leistungsfähigen Organisation mit vielfältigen Produkten und Serviceleistungen entwickelt. In den sechs Geschäftsfeldern "Standort", "Starthilfe und Unternehmensförderung", "Aus- und Weiterbildung", "International", "Recht und Steuern" sowie "Innovation und Umwelt" finden die Mitgliedsunternehmen geldwerte Angebote. Unser Anspruch ist es, schnell und kompetent zu helfen, von der Gründung des Unternehmens, über Wachstums- oder Neuorientierungsphasen (auch Krisenzeiten) bis hin zu Nachfolgeregelungen.
Unternehmensnah ist die Kammer regional als Ansprechpartner in der Chemnitzer Region, im Erzgebirge, in Mittelsachsen, im Vogtland und in der Zwickauer Region vor Ort präsent.

Anlässlich des Jubiläums zeigt die IHK Chemnitz die Wanderausstellung "Kammergeschichte(n) - 150 Jahre IHKs für Sachsen" im Direktionsbezirk Chemnitz. Vom 26. November bis 21. Dezember wird die Ausstellung in der IHK in Plauen, Friedensstraße 32 zu sehen sein. Die wechselvolle Geschichte der sächsischen Industrie- und Handelskammern und zahlreiche Unternehmensporträts sind Inhalt des von der Landesarbeitsgemeinschaft der sächsischen IHKs gemeinsam herausgegebenen Begleitbuches "Kammergeschichte(n)".

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