Mittwoch, 20. Juni 2018


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WELTRAD manufactur ist VORREITER im Sachsen-Anhalt-Tourismus: In Schönebeck dreht sich an der Elbe viel ums Fahrrad

Magdeburg, (lifePR) - Steigungen gibt es nicht. Ein bisschen Wind vielleicht und viele Wege direkt am Fluss, die durch unberührte Natur führen. Ein Paradies für Radfahrer. Inmitten der Idylle am Schönebecker Elbufer drehen in der Weltrad manufactur zwei Geschäftsleute am Rad.

René Leue und Göran Scherf basteln nicht nur Retroräder der Marke "Weltrad". Sie bieten auch seit knapp anderthalb Jahren Unterkünfte und ein Restaurant mit Flussblick.

Und sie haben jede Menge Tipps auf Lager - für Radtouristen, Einheimische und Ausflügler. Das Angebot kommt bei Fahrradbegeisterten und Radtouristen gut an. Im Wettbewerb um den Tourismuspreis Sachsen-Anhalt 2012 wurde die Weltrad manufactur dafür mit dem VORREiTER in der Kategorie "Touristischer Betrieb" ausgezeichnet.

Es ist ein ruhiger, kalter Morgen. Die Sonne spiegelt sich in der Elbe, die träge dahin fließt. Ein Leben ohne den Fluss kann sich René Leue nicht vorstellen. Er hat schon immer die Nähe gesucht, auch zu DDR-Zeiten, als noch keiner an der Elbe flanieren wollte. Vieles hat sich verändert, alles ist im Fluss. Im benachbarten Magdeburg setzt bei schönem Wetter eine Völkerwanderung an der Elbpromenade ein. Gaststätten, die Elbblick bieten, sind begehrt. In Schönebeck zieht es die Gäste in den Cokturhof. Auf dem ehemaligen Gelände der königlich-preußischen Saline steht ein Restaurant aus Holz und Glas. So nah ist man der Elbe hier in der Gegend nur selten. "Wenn Schiffe kommen, denkt man, die fahren über den Tisch", sagt René Leue.

Zwischen dem Restaurant mit Biergarten liegt nur ein Radweg, danach kommt gleich das Wasser. Nebel liegt noch darüber. Und Ruhe. So still ist es nicht immer hier. Die Besucher füllen das Flussufer an dieser Stelle mit Leben. Auf der anderen Seite schlängelt sich der Elberadweg durch das Revier. "Aber hier gibt's noch mehr schöne Wege", sagt der Geschäftsführer der Weltrad manufactur. Wer mit dem Drahtesel in Schönebeck vorfährt, erhält auf Wunsch Kartenmaterial. Die Tipps für die Ausflüge in die Umgebung gibt es von den Fahrrad-Vernarrten gratis dazu. Meist schickt Leue die Radler auf seine eigene Lieblingsrunde, über den Damm nach Glinde. Der Weg führt auf ausgebauten Strecken durch ungebändigte Natur. Die Elbe ist zum Greifen nah. In Barby kann man sie mit der Fähre überqueren. Hobbyradler, Familien, sportlich Ambitionierte, René Leue kennt sie alle. Holländer kommen mit Kind und Kegel. Hamburger wollen mal den anderen Elbzipfel erkunden. Magdeburger fahren für ein Wochenende ins Nachbarstädtchen. Für jeden gibt es geeignete Strecken. Viele möchten die Gegend länger als nur einen Tag erkunden. Übernachten können die Radler in 13 "Weltrad Quartieren", gelegen in einem der schönsten Flussbögen der Elbe.

Dass er mal ein Restaurant und eine Herberge haben würde, hätte sich René Leue vor Jahren nicht träumen lassen. "Geplant war das nicht", sagt der Schönbecker. Sein Freund Göran Scherf hatte schon seit Jahren im eigenen Fahrradladen gebastelt, als er damals zum Beratungsgespräch vorbeikam. Die angebotenen Räder hielt er alle für "Schrott". Erst als ihm der Freund einen angestaubten "Weltrad"-Rahmen zeigte, bekam Leue glänzende Augen. "Warum baut keiner mehr diese wunderschönen Räder?". Seine Frage brachte viele Antworten. René Leue, seine Frau und der Freund wurden zu Unternehmern, stellten die Weltrad manufactur auf die Beine. Putzten Klinken, reisten auf Messen, verkauften die ersten Räder. Kunden, die von weither anreisten, mussten sie jedoch damals zum Übernachten wegschicken und für das Abendessen auch. Irgendwann boten die Unternehmer selbst im alten Standort Zimmer an. "Die waren immer voll", erinnert sich Scherf.

Der Fahrradfan führt das Geschäft für Zweiräder mit einer Werkstatt inzwischen auf dem Cokturhof. Die Geschäftsführer und das Team, sie alle vereint die Liebe zur Tradition - die "Weltrad-Werke" wurden 1885 in Schönebeck gegründet - aber auch die Gabe, den Fluss zu genießen und anderen den "Virus" in die Satteltasche zu packen. Wer ein Rad kauft, kann in der gläsernen "manufactur" des Fachgeschäftes zuschauen, wie daran geschraubt wird. Defekte Drahtesel werden in der Werkstatt repariert. Es gibt Fahrradzubehör und Ratschläge vom Fachmann. Das Restaurant ist ebenfalls in Fachmann-Hand. Der Restaurantleiter stellt sich auf hungrige Radler, Firmenfeiern und Kalorienzähler ein. Die Idee vom belebten Elbufer und den Radtouristen, die Schönebeck ansteuern, ist in Fahrt gekommen. Am liebsten würden sie noch einen Wasserwanderrastplatz anlegen. "Wir arbeiten dran", sagt René Leue. Er blickt zur neuen Brücke, der Verbindung zwischen beiden Elbufern: "Das wäre das i-Tüpfelchen."

www.weltrad.de

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