Donnerstag, 19. Juli 2018


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Luthers letzter Weg: Luther-Sterbehaus in Eisleben wird mit neuer Dauerausstellung wiedereröffnet

Magdeburg, (lifePR) - Luthers Sterbehaus in Eisleben kann ab 2. Februar 2013 wieder besichtigt werden. Nach rund zweijähriger Bauzeit wird das Haus als modernes Museumsquartier mit neuer Dauerausstellung wiedereröffnet. Unter dem Titel "Luthers letzter Weg" werden in der Ausstellung Luthers letzte Tage und Stunden in Eisleben, sein Verhältnis zum Tod und sein Einfluss auf die Sterbekultur beleuchtet.

Das historische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurde mit einem modernen Anbau ergänzt. Die Ausstellung ist in sieben Themenbereiche gegliedert. Höhepunkte sind die historistisch ausgestatteten Räume, allen voran die Schlafkammer und der Sterberaum. Der Tod, das Jüngste Gericht, die Memoria, Himmel und Hölle sind spannend inszenierte Themenkreise, die den Mittelpunkt der Ausstellungskonzeption bilden. Interaktive Stationen, Handschriften, Gemälde und Berichte von Zeitzeugen schlagen eine Brücke zwischen den Jahrhunderten.

Eisleben ist Luthers Geburts- und Sterbeort. Das Gebäude oberhalb des Eisleber Marktes galt bereits ab 1726 als Luthers Sterbehaus. Zusammen mit dem nur drei Gehminuten entfernten Geburtshaus des Reformators ist das Museum ein einzigartiger Schauplatz der Zeitgeschichte, der das Leben Martin Luthers erlebbar macht. Sterbehaus und Geburtshaus in Lutherstadt Eisleben gehören zum UNESCO-Welterbe. Beide Museen befinden sich in Trägerschaft der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Informationen zu den Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt gibt es im Internet unter www.martinluther.de.

Weitere Reisetipps für die reformationsgeschichtliche Spurensuche im Ursprungsland der Reformation Sachsen-Anhalt hat die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) in der Broschüre "Luther erleben" sowie im Internet unter www.luther-erleben.de zusammengestellt. Informationen zum Themenjahr "Reformation und Toleranz" finden sich zudem im Faltblatt "Reformation und Toleranz - Höhepunkte in Sachsen-Anhalt". Die Publikationen können bestellt werden über das Sachsen-Anhalt- Infotelefon 0391-56283-820.

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